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Formel-1-Tests Bahrain: Kurioses Problem legt Ferrari lahm

Probleme bei Mercedes und Ferrari, aber trotzdem Platz eins und zwei für Valtteri Bottas und Sebastian Vettel am zweiten Testtag in Bahrain (Artikel-Update)

Valtteri Bottas
Valtteri Bottas sicherte sich die Bestzeit zum Testabschluss in Bahrain
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Valtteri Bottas sicherte sich am zweiten und letzten Tag der Testfahrten nach dem Grand Prix von Bahrain die Bestzeit. Der Mercedes-Pilot umrundete den Kurs in der Sachir-Wüste insgesamt 17 Mal und wurde in seinem schnellsten Versuch in 1:31.280 Minuten gestoppt. Auf Ultrasoft. Damit hatte er am Ende der neunstündigen Session 0,294 Sekunden Vorsprung auf Sebastian Vettel (Ferrari), der seine Bestzeit auf Soft markierte.

Beide kamen jedoch nicht ganz problemfrei über die Runden. Bottas (übrigens erstmals seit den Wintertests ohne T-Wing unterwegs) löste gegen Mittag die einzige rote Flagge des Tages aus (mechanisches Problem mit dem Lenkrad), konnte aber kurz darauf schon wieder ins Testgeschehen eingreifen. Vettel wiederum drehte am Vormittag nur acht Runden und verbrachte dreieinhalb Stunden an der Box. Am Nachmittag kam er besser ins Fahren und schaffte noch 64 Runden.

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Die Ursache für die lange Zwangspause war zunächst ein Hydraulikleck, das - gleichzeitig mit einem Set-up-Umbau - behoben werden musste. Kaum war das erledigt, gab es die nächste Unterbrechung. Der Grund ist kurios: Laut 'auto motor und sport' gab es in der Ferrari-Box einen Stromausfall. Möglicherweise, so eine Vermutung, haben die Reifenwärmer einen Kurzschluss verursacht.

Der sportliche Wert des heutigen Ergebnisses ist vernichtend gering, denn die Tagesbestzeit blieb um zweieinhalb Sekunden hinter der Pole-Position vom Samstag zurück. Das mag zum Teil damit zu tun haben, dass die Strecke (bis zu 46 Grad Asphalttemperatur, böiger Wind und Sand) am Samstagabend unter Flutlicht etwas schneller war - vor allem aber haben sich die Teams darauf konzentriert, Updates zu testen und Daten zu sammeln.

Bei Honda zum Beispiel waren neue Antriebskomponenten an Bord, die zumindest einen soliden ersten Eindruck hinterlassen. Stoffel Vandoorne legte - zwar auch nicht ohne Unterbrechungen - 81 Runden zurück und schob sich fünf Minuten vor Ende der Session noch auf den vierten Platz nach vorne. Rückstand auf Bottas: 0,828 Sekunden.

"Gestern ging der Motor nach zwei Runden kaputt. Heute läuft es wie am Schnürchen. Dabei haben wir die gleiche Spezifikation im Auto wie gestern", wird Teamchef Eric Boullier von 'auto motor und sport' zitiert. Es sei der beste Tag des Jahres gewesen, ergänzt er, und man habe drei verschiedene Heckflügel ausprobieren können: "Zum ersten Mal konnten wir testen, was wir wollten. Wir haben so viele Daten und Informationen gesammelt wie noch nie."

Auch Renault feilte an jenen Antriebs-Updates, die in Barcelona eingeführt werden könnten. Carlos Sainz (Toro Rosso/+0,604) belegte damit den dritten Platz. Er probierte mechanische Updates aus, heißt es vom Team. Bei Haas wurden die Bremsen-Vergleichstests zwischen den Zulieferern Brembo (mit denen es zuletzt Probleme gab) und Carbone Industrie fortgesetzt. Kevin Magnussen (+0,840) sicherte sich Platz fünf.

Nach Bottas spulte übrigens Gary Paffett die meisten Runden ab. Der DTM-Fahrer in Diensten des Williams-Teams absolvierte 126 Umläufe und hatte als Achter letztendlich weniger als eine Sekunde Rückstand. Hinter ihm auf P9 und P10: die Testfahrer Sergei Sirotkin (Renault/+1,007) und Pierre Gasly (Red Bull/+1,288).

Und Pascal Wehrlein lieferte den endgültigen Beweis ab, dass er wieder hundertprozentig fit ist. Nach der starken Vorstellung im Rennen am Sonntag legte er heute weitere 91 Runden zurück. Zwar fehlten auf die Bestzeit 3,182 Sekunden, aber auf die Stoppuhr achtete ohnehin kaum jemand. "Ein wirklich positiver Test", sagt der Deutsche.

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