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Von der Queen geehrt: Claire Williams ist jetzt "Officer"

Auf der Geburtstags-Ehrenliste von Queen Elizabeth II. zu stehen, ist ein große Ehre, die nun Claire Williams zuteil wurde - Sie widmet die Auszeichnung ihrem Team

Claire Williams
Claire Williams hat sich in der Männerdomäne Formel 1 durchgesetzt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nicht nur die Queen hat anlässlich ihres 90. Geburtstags, der aktuell in London nachgefeiert wird, Grund zur Freude. Auch Claire Williams kann jubeln, denn ein Blick auf die vom Königshaus veröffentlichte Geburtstags-Ehrenliste offenbart: Die stellvertretende Teamchefin des britischen Formel-1-Rennstalls Williams erhält den Verdienstorden "Order of the British Empire" (OBE) und darf sich fortan Officer nennen. Damit wird die Tochter von Teamchef Frank Williams für ihre Leistungen in der Formel 1 geehrt.

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"Heute ist ein sehr stolzer Tag für mich", kommentiert Williams die Auszeichnung durch Queen Elizabeth. Sie sei davon durchaus überrascht worden und widme den Orden auch ihrer Mannschaft: "Dies ist eine ungeheure Ehre für mich, an der jeder bei Williams einen Anteil hat." Seit 2002 ist die Britin im Team ihres Vaters aktiv, begann dort in der Kommunikationsabteilung und arbeitete sich bis zur Leiterin von Marketing und Kommunikation hoch. Im März 2013 steig sie zur Co-Chefin bei Williams auf und hat an der Umstrukturierung des Teams mitgewirkt.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich den Job machen kann, den ich liebe. Das Erbe meiner Familie mitzugestalten, ist ein riesiges Privileg, das ich nicht als selbstverständlich ansehe", würdigt die 39-Jährige ihre Arbeit. Die Formel 1 lobt sie als "großartigen Sport" und eine "hervorragende Plattform", um die Leistungsfähigkeit des britischen Ingenieurwesens zu zeigen und fortzuschreiben. Zudem heiße die Königsklasse Frauen in allen Disziplinen willkommen. In der Chefetage ist Williams jedoch noch die Ausnahme.

Frauen erobern die Formel 1

Jahresrückblick 2012


17.12.2012
Foto 1 von 17
Mit ihr fing alles an: Maria Teresa de Filippis war 1958 in Monaco die erste Frau, die versuchte, sich für ein Formel-1-Rennen zu qualifizieren. Das gelang ihr aber erst später in jenem Jahr, als sie in Spa-Francorchamps Zehnte wurde. Als Teenager noch vom Reitsport begeistert, begann sie ihre Karriere als Rennfahrerin, nachdem ihre Brüder gewettet hatten, dass sie am Steuer eines Sportwagens keine Chance haben würde. De Filippis gewann aber gleich ihr erstes Autorennen in einem FIAT 500. Kleine Randnotiz: Bei ihrer Formel-1-Premiere in Monaco 1958 scheiterte auch ein gewisser Bernard Charles Ecclestone an der Qualifikation.
Mit ihr fing alles an: Maria Teresa de Filippis war 1958 in Monaco die erste Frau, die versuchte, sich für ein Formel-1-Rennen zu qualifizieren. Das gelang ihr aber erst später in jenem Jahr, als sie in Spa-Francorchamps Zehnte wurde. Als Teenager noch vom Reitsport begeistert, begann sie ihre Karriere als Rennfahrerin, nachdem ihre Brüder gewettet hatten, dass sie am Steuer eines Sportwagens keine Chance haben würde. De Filippis gewann aber gleich ihr erstes Autorennen in einem FIAT 500. Kleine Randnotiz: Bei ihrer Formel-1-Premiere in Monaco 1958 scheiterte auch ein gewisser Bernard Charles Ecclestone an der Qualifikation.

Unter der Führung der vergangenen drei Jahre hat der britische Traditionsrennstall seine Leistungen auf der Strecke wieder deutlich steigern können. Nach Rang neun in der Weltmeisterschaftwertung 2013 fand sich Williams in den Folgenjahren als dritte Kraft in der WM-Tabelle der Hersteller wieder. Aktuell liegt er auf Platz vier. Zudem konnte die Marke mit der Schwesterfirma Williams Advanced Engineering weiter wachsen. Sie hat sich als wichtiger finanzieller Pfeiler im Geschäftsmodell von Williams etabliert.

Neben Calire Williams wurden bereits zahlreiche andere Namen der Formel 1 von der Queen bedacht - vornehmlich Männer. Den OBE bekamen unter anderem Adrian Newey und Ross Brawn verliehen. Er ist der vierthöchste Ritterorden des britischen Königreichs. Nigel Mansell wurde mit der nächsthöheren Auszeichnung "Commander of the Order of the British Empire" (CBE) geehrt - ebenso wie John Surtees. Die Rennfahrer Lewis Hamilton und David Coulthard sind als "Member of the British Empire" (MBE) in der Rangfolge Schlusslicht.

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