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Horner: "Man darf sich keine Nachlässigkeit erlauben"

Kanada-Sieg von Sebastian Vettel, deutliche WM-Führung - Dennoch betont und warnt Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Man darf niemanden abschreiben"

Christian Horner
Christian Horner warnt vor Nachlässigkeiten und ist optimistisch für Silverstone
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit dem souveränen Start-Ziel-Sieg beim Großen Preis von Kanada konnte Sebastian Vettel seine Führung in der Fahrerweltmeisterschaft weiter ausbauen. In drei Wochen geht es in Silverstone (28. bis 30. Juni 2013) im "Home of British Motor Racing" darum, die Form beizubehalten und in einen erneuten Erfolg umzumünzen. Der britische Grand Prix ist jedoch für seine schnellen Kurven bekannt und berüchtigt. Könnte das für die Red-Bull-Mannschaft aufgrund der eher mäßigen Leistung in Barcelona, wo der Kurs eine ähnliche Charakteristik aufweist, ein Problem werden?

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Beim Großen Preis von Spanien kam Vettel nach Startplatz drei im Rennen nicht über den vierten Rang hinaus, Teamkollege Webber wurde Fünfter. Red-Bull-Teamchef Christian Horner zieht auf Nachfrage lieber den Vergleich zu Malaysia, wo "es auch sehr schnell Kurven" gäbe und wo Vettel vor seinem Teamkollegen Webber triumphieren konnte. "Wir haben einige der Probleme verstanden, die wir in Barcelona hatten", fügt Horner hinzu und betont: "Wir haben bei der Abstimmung Fortschritte gemacht. Hoffentlich wird sich das in Silverstone fortsetzen." Man wolle laut dem Briten "diese Form in die nächsten Rennen mitnehmen."

In der Fahrerweltmeisterschaft führt Sebastian Vettel mit 132 Punkten vor Fernando Alonso (96 Punkte) und Kimi Räikkönen (88 Punkte). Lewis Hamilton rangiert dahinter mit 77 Punkten, gefolgt von Mark Webber, der mit 69 Zählern beinahe nur die Hälfte der Ausbeute Vettels eingefahren hat.

"Der Vorsprung (von Vettel, Anm. d. Red.) sieht momentan recht komfortabel aus", so Horner, der aber einhellig auf das Rennen in Kanada verweist und warnt: "Fernando ist hier ein starkes Rennen gefahren, man darf sich keine Nachlässigkeit erlauben. Der Abstand kann schnell schmelzen. Wir konzentrieren uns auf jedes einzelne Rennen und möchten das Beste aus unserem Paket herausholen."

"Zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft darf man niemanden abschreiben."
Christian Horner

Bezogen auf die 44 Punkte Abstand des Finnen Räikkönen zum Kumpel aus Heppenheim betont Horner: "Man darf Kimi nicht abschreiben. Wenn er oder Lewis (Hamilton) oder Mark (Webber; Anm. d. Red.) einige gute Resultate einfahren, wären sie wieder im Rennen um die Meisterschaft." Laut dem 39-Jährigen ist lediglich sicher, dass nichts sicher ist: "Zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft darf man niemanden abschreiben", stellt Horner in Aussicht.

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