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HRT-Teamchef stößt Kundenauto-Debatte wieder an

Luis Perez-Sala regt die Formel 1 zum Nachdenken an: Sind Kundenautos eine Chance für kleine Teams? Und werden die Motorenkosten steigen?

Narain Karthikeyan
HRT steht drauf, aber ist es auch ein HRT? Kundenautos sind wieder mal ein Thema
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mehr Auto für weniger Geld. Das ist die Formel, die Luis Perez-Sala für die Zukunft seines Rennstalls vorschwebt. Der Teamchef von HRT stößt deshalb die Kundenauto-Debatte in der Formel 1 wieder einmal neu an. Weil er meint, dass im Zuge von immer mehr Budget-Beschränkungen ein solcher Schritt genau in die richtige Richtung führen würde. Diese Meinung vertritt er gegenüber 'Autosprint'.

Dort sagt der Spanier: "Aus meiner Sicht wäre es eine gute Idee, wenn ein kleines Team ein besseres Auto zur Verfügung hätte, als es selbst bauen könnte, ohne mehr Geld auszugeben. Vielleicht ließe sich dadurch sogar etwas einsparen. Das könnte billiger sein, weil wir ja von Fahrzeugen und Teilen reden, die bereits existieren. Es gibt also keine weiteren Kosten für Design und Konstruktion."

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Der einzige Knackpunkt, so Perez-Sala weiter, sei der Preis für das Kundenauto-Gesamtpaket. Der HRT-Teamchef spricht nicht ohne Grund über die Finanzen, denn die Aussichten auf 2014 sind laut ihm durchaus "besorgniserregend". Perez-Sala befürchtet nämlich, dass die Motorenkosten für die neuen 1,6-Liter-V6-Aggregate wesentlich ansteigen, was sein Team vor Probleme stellen könnte.

"Für ein Team wie HRT betragen diese rund 20 Prozent unseres Gesamtbudgets. Sollte sich diese Zahl ab 2014 verdoppeln, dann weiß ich nicht, wie wir das schaffen sollen", meint Perez-Sala. "Viel alarmierender ist aber: Ein Jahr vor den ersten Testfahrten gibt es noch nichts Offizielles." Bernie Ecclestone zweifelt sogar daran, dass die neue Motorenformel 2014 überhaupt eingeführt wird.

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