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Nelson Piquet wird 60: Das Genie spielt noch Carrera-Bahn

In der Formel-1-Ruhmeshalle hat Nelson Piquet mit drei WM-Titeln seinen Platz lange sicher - Mittlerweile geht der Brasilianer, der heute 60 wird, sein Leben ruhiger an

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet führt nach dem Aus seines Sohnes ein zurückgezogenens Leben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/SID) - In seiner Glanzzeit war er Bonvivant, Frauenschwarm und streitsüchtiger Geist, heute ist es um Nelson Piquet ruhig geworden. Nachdem die Ärzte beim dreimaligen Formel-1-Weltmeister vor einigen Jahren einen Herzfehler festgestellt hatten, schaltete er zwei Gänge zurück. Piquet widmet sich vor allem den Schätzen in seiner Privathalle im heimischen Brasilia.

Ein Cadillac von 1952 steht da, ein Rolls-Royce Corniche, ein Mustang und ein weißer Jaguar, der 1951 in Le Mans gewann. Auch heute Freitag, wenn er seinen 60. Geburtag feiert, wird Piquet wohl einen Blick auf seine chromblitzenden Lieblinge werfen. Auch die riesige Carrera-Bahn im Keller versetzt ihn immer wieder in die alte Zeit zurück.

Das Genie mit Mundwerk und Talent

Seine Taten in der Formel 1 leben in Zahlen und Anekdoten weiter. Und auch wenn Nelson Piquet nicht mehr das Rampenlicht sucht, ist sein Ruhm im motorsportverrückten Brasilien ungebrochen. Dort kann er zwar dem Idol Ayrton Senna nicht das Wasser reichen, doch auch er geht als Genie in die Motorsportgeschichte ein, das mit Boliden und Mundwerk gleich schnell umzugehen wusste.

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Nelson Piquet im Brabham-Cosworth BT49 von 1981
Nelson Piquet in seinem Weltmeister-Brabham aus dem Jahr 1981
© xpb.cc

Während seiner Aktivenzeit genoss der Arztsohn das Leben in vollen Zügen, er strotzte nur so vor Selbstbewusstsein. "Diesen Titel widme ich mir selbst", lautete sein erster Kommentar nach seinem WM-Triumph 1981. Und auf die Frage, was der Unterschied zwischen ihm und seinem späteren Stallkollegen und Hauptkonkurrenten Nigel Mansell wäre, antwortete Piquet lapidar: "Ich mag schöne Frauen."

204 Grand-Prix-Rennen, 23 Siege, 60 Podiumsplätze, 24-mal Schnellster in der Qualifikation: Das alles kulminierte in den Weltmeistertiteln 1981, 1983 (als Erster mit einem Turbomotor) und 1987. Alles begann am 30. Juni 1978 auf dem Hockenheimring und endete nach 13 Jahren in der Königsklasse 1991 als Teamgefährte des damaligen Formel-1-Neulings Michael Schumacher.

Schwere Unfälle überschatteten Karriere

Seine Karriere litt aber auch unter zwei schweren Unfällen. Der erste 1987 bei Testfahrten in Imola, wo er ausgerechnet in der Tamburello-Kurve, in der Senna sieben Jahre später sein Leben verlor, fast ungebremst in die Planken knallte. "Danach war meine Sehkraft nicht mehr dieselbe, ich hatte Probleme, Distanzen richtig einzuschätzen", sagt Piquet, der die Verletzung lange verschwiegen hat.

Nelson Piquet sen. und jun.
Vater und Sohn Piquet gingen gemeinsam gegen Flavio Briatore vor
© Renault

Bei der zweiten schweren Karambolage, 1992 bei den 500 Meilen von Indianapolis, kurz nachdem er mit Ferrari über ein Comeback verhandelt hatte, erlitt er Trümmerbrüche in beiden Beinen. Das Ende einer erfolgreichen Rennfahrer-Karriere war gekommen. Heute zeigt er sein fahrerisches Können noch ab und zu bei Nostalgie-Rennen.

Crashgate als letzte Piquet-Show

Für den letzten Knall in der Königsklasse sorgte Piquet, als er nach einem Unfall seines Sohnes Nelson Junior beim Grand Prix von Singapur 2008 den damaligen Renault-Teamchef Flavio Briatore als Drahtzieher eines abgekarteten Spiels an den Pranger stellte.

Die Konsequenz: Briatore wurde vom Internationalen Automobil-Verband gesperrt, Nelsinho startet mittlerweile in den US-Rennserien der NASCAR - und Nelson Senior sucht den Rennspaß nur noch auf der Carrera-Bahn im heimischen Keller.

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