Aktuelles Top-Video

Erste komplette Runde in Sotschi

Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Weiterhin keine Stallorder bei Mercedes: Kracht's jetzt noch einmal?

Ja, die Jungs sind zu heiß aufgeladen
Nein, die Standpauke wird Wirkung zeigen
Formel-1-Datenbank

Die "Königsklasse" seit 1950

In unserer ausführlichen Formel-1-Datenbank finden Sie Ergebnisse, alle Fahrer und Teams seit 1950 und unzählige Statistiken!
Zur Formel-1-Datenbank
Aktuelle Top-Formel-1-Videos
Formel-1-Quiz
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com

Maldonados Kanada-Bilanz: Schnell, aber unglücklich

Pastor Maldonado reiste nach seinem Unfall im Qualifying ohne WM-Punkte aus Kanada ab, ist vom Speed seines FW34 aber nach wie vor überzeugt

Pastor Maldonado
Pastor Maldonados Aufholjagd endete in Kanada auf Rang 13
© Williams

(Motorsport-Total.com) - Die Reise über den großen Teich hat sich für Pastor Maldonado nicht gelohnt. Wie schon beim Rennen in Monaco, sorgte ein Unfall im Training in Kombination mit einer Strafversetzung für eine denkbar schlechte Ausgangsposition. Das Rennen nahm der Venezolaner nur von der 22. Startposition aus auf. Während die meisten Fahrer auf der superweichen Reifenmischung starteten, setzte Maldonado mit einer anderen Strategie zu seiner Aufholjagd an.

"Wir sind auf weich gestartet und dann auf superweich gewechselt, weil wir etwas anderes ausprobieren wollten als die anderen", erklärt der 27-Jährige. Doch diese Taktik ging nicht auf: "Wir haben zu Beginn viel Zeit hinter den Toro Rosso verloren und dabei unsere Reifen ruiniert. Wir wollten ursprünglich nach 40 bis 50 Runden stoppen, aber mussten schon nach etwa 30 Runden reinkommen", erklärt der Spanien-Sieger.

ANZEIGE

Durch den frühen Stopp wurde die Taktik des Williams-Teams über den Haufen geworfen. "Ich bin dann 40 Runden auf den superweichen Reifen gefahren und war überrascht, wie gut das ging. Das Tempo war gut, vor allem in den letzten zehn Runden konnte ich Druck machen und bin zu den Force Indias aufgeschlossen, hatte aber nicht mehr genug Zeit, um sie zu überholen", erklärt Maldonado. So beendete er das Rennen letztlich auf dem 13. Platz.

Der Speed ist da

Nach seinem Sieg in Spanien verbuchte Maldonado in den folgenden beiden Rennen jeweils einen Nuller. Der Venezolaner widerspricht aber der Vermutung, dass der Triumph in Barcelona nur eine Einstagsfliege gewesen sei. "Wir waren auch in Monaco schnell und immer unter den Top fünf, und in Montreal war es genau so", erklärt Maldonado, der in den Trainings mit konkurrenzfähigen Zeiten durchaus zu überzeugen wusste.

"Ich habe es nur im Qualifying nicht hinbekommen, weil ich in Verkehr geraten bin. So hatte ich nur eine schnelle Runde. Dort habe ich alles versucht, aber es hat nicht funktioniert. Das kann passieren", so der 27-Jährige. Im zweiten Abschnitt der Qualifikation schlug er mit dem rechten Hinterrad an der berühmten "Wall of Champions" an und wurde daher ohne Zeit auf dem 17. Platz gewertet. Da infolge des Unfalls ein Getriebewechsel notwendig war, wurde Maldonado fünf Startplätze zurückversetzt.

"Es fehlt uns nur Glück"

Schon in Monaco wurde der Venezolaner nach Zwischenfällen im Freien Training auf den letzten Startplatz strafversetztet. "Meiner Meinung nach sind wir konkurrenzfähig, es fehlt uns nur Glück", sagt Maldonado. Das Auto ist gut, ich bin schnell. Wir sind noch nicht die Schnellsten auf der Strecke, aber wir sind auch nicht weit entfernt." Die liegt seiner Ansicht nach auch am besonders gutmütigen FW34. "Das Auto fühlt sich gut an, es ist einfach, schnelle Zeiten zu fahren."

Daher ist Maldonado auch davon überzeugt, dass er einen Startplatz unter den ersten Zehn hätte erreichen können. "Ich hatte nur eine Runde, um in Q3 zu kommen. Der erste und zweite Sektor war nicht schlecht, und wenn ich nicht in der Wand gelandet wäre, hatte ich Q3 locker erreicht. Das Auto lässt sich wirklich einfach fahren, wenn du pushst und die Runde passt, stehst du locker in den Top 10."

Dennoch sieht der Williams-Pilot noch Raum für Verbesserungen. "Wir müssen unser Auto schneller machen, vor allem im Qualifying. Man hat es an den Sauber gesehen: Sie waren im Qualifying stärker und dann im Rennen sehr schnell. Bei uns war es eher anders herum", so Maldonado. "Wir müssen uns sowohl im Qualifying als auch im Rennen verbessern und einen besseren Kompromiss zwischen beidem erreichen. Ich glaube, wir sind nicht weit zurück, aber wir müssen alles richtig zusammenbekommen."

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben