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Lotus will sich mit neuem Frontflügel steigern

Lotus spricht nach dem Auftakt in Valencia von einem problemlosen Tag und will sich weiter steigern - neues Frontflügelsystem Verbesserung bewirken

Romain Grosjean
Romain Grosjean war heute der schnellere der beiden Lotus-Piloten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Richtung beim Lotus-Team ist klar: Die Qualifying-Leistung, in dieser Saison das große Manko des E20-Boliden, soll deutlich verbessert werden. Am Trainings-Freitag in Valencia lief es für den Rennstall zufrieden stellend: Romain Grosjean wurde am Ende Achter, während Kimi Räikkönens beste Rundenzeit zu Platz elf reichte.

"Heute war es nicht so heiß, wie wir dies erwartet hatten, vor allem nicht nach dem Wetter, das wir hier gestern erlebt haben", so Grosjean. "Die Geschwindigkeit auf den Longruns war jedoch vorhanden und das Auto fühlte sich gut an. In Bezug auf das Setup haben wir noch ein paar Dinge auszuprobieren, die Geschwindigkeit sollte sich also noch steigern lassen."

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"Das Qualifying wird für uns ein großer Moment, denn wir haben gesehen, dass wir uns diesbezüglich etwas verbessern müssen. Es ist noch nicht aller Tage Abend, denn wir haben gesehen, dass wir am Sonntag dank unserer Geschwindigkeit im Rennen gute Fortschritte erzielen können. Der Trick wird sein, im Qualifying mehr Geschwindigkeit zu finden, ohne diesbezüglich einzubüßen."

Laut Teamkollege Räikkönen hätte man heute sogar noch etwas schneller sein können, wäre da nicht der Verkehr gewesen: "Das Auto fühlt sich ganz gut an und es traten keine Probleme auf", so Räikkönen. "Der Wind spielte am Morgen eine Rolle, war am Nachmittag aber nicht mehr so stark. In der zweiten Session hing ich bei meinem Test über die Distanz etwas im Verkehr fest, weshalb ich nicht so schnell war, wie ich hätte sein können. Was die Schnelligkeit des Autos angeht, haben wir aber keinerlei Bedenken."

"Die Stärke des E20 scheint immer das Rennen zu sein, auch wenn wir daran arbeiten, das Auto fürs Qualifying schneller zu machen. Warten wir einfach ab, wie es morgen Früh aussieht und dann werden wir alles tun, was nötig ist", verspricht Räikkönen, der zuletzt gegen Grosjean etwas das Nachsehen hatte. "Wir werden am Auto definitiv ein paar Veränderungen vornehmen, aber ich denke, dass wir schon ganz gut aufgestellt sind."

Lotus verwendet neuartiges Frontflügelsystem

Aus der Vergangenheit ist bekannt, dass der E20 vor allem bei heißen Wetterbedingungen gut funktioniert. So fuhr Romain Grosjean zuletzt in Montreal, einer der schnellen Strecken, die dem Lotus ebenfalls entgegenkommen, auf Rang zwei. Auch in Valencia wird es an diesem Wochenende mit bis zu 30 Grad wieder heiß sein.

"Lotus ist ein weiteres Team, das in Valencia eine gute Leistung zeigen könnte, weil sie bislang bei hohen Temperaturen sehr stark waren. Dies liegt vor allem daran, dass das Auto sehr schonend zu den Reifen ist", pflichtet Gary Anderson, ehemals Chefingenieur in der Formel 1 und heute Experte der 'BBC', dieser Erkenntnis bei.

"Sie fahren offenbar mit vier verschiedenen Frontflügelkonfigurationen."
Gary Anderson, BBC-Experte

Für den Stadtkurs in Valencia hat sich der Rennstall eine Neuerung bei der Aerodynamik einfallen lassen. An diesem Wochenende setzt man auf ein optimiertes Frontflügelsystem: "Sie fahren offenbar mit vier verschiedenen Frontflügelkonfigurationen", vermutet Anderson. "Dabei setzen sie verschieden Flügel, Endplatten und weitere Neuerungen ein. Zudem noch eine, die eine Kombination aus allen vier Flügeln ist."

Trainingsresultat hat keine Aussagekraft

Chefingenieur Alan Permane ist nach dem ersten Tag sichtlich zufrieden und pflichtet dem heutigen Ergebnis keine wirklich große Bedeutung bei: "Dies war für uns ein klarer und problemloser Freitag", so Permane. "Wir führten am neuen Frontflügel und dem neuen Unterboden aerodynamische Bewertungen durch und werden diese Daten heute Abend unter die Lupe nehmen."

"Am Nachmittag konzentrierten wir uns auf die Renngeschwindigkeit und den Umgang mit den Reifen. Unsere endgültigen Positionen repräsentieren wie üblich nicht zwangsläufig jene Positionen, auf denen wir uns morgen nach dem Qualifying erwarten."

"Alles in allem sind wir sehr glücklich über die Art und Weise, wie der E20 hier Leistung zeigt. Es liegt noch etwas Arbeit vor uns, um sowohl Kimi als auch Romain 100-prozentig glücklich mit ihren Autos zu haben, daran werden wir morgen Vormittag arbeiten. In Bezug auf die Longrun-Geschwindigkeit glauben wir, konkurrenzfähig aussehen."

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