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Qualmender Sauber vernebelt Mugello

Der C31 ging am Vormittag in der Boxengasse in Rauch auf - Sergio Perez langsamer als Kamui Kobayashi am Mittwoch

Sergio Perez
Wo steckt denn der C31? Perez (links) hatte es eilig, aus dem Auto zu kommen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - 118 Runden und Rang fünf für Sergio Perez klingen danach, als könne Sauber seine starke Form bei den Mugello-Tests bestätigen. Allerdings begannen für den Mexikaner die Tests am Donnerstag mit einer Schrecksekunde: Um kurz nach neun Uhr rollte der C31 mit grüner Farbe verschmiert in die Boxengasse - damit wollten die Ingenieure eigentlich die Strömungslinien sichtbar machen, bekamen aber eine große Rauchwolke zu sehen - der strenge Geruch deutete auf einen Batteriebrand hin, die schnelle Reperaturzeit von unter einer Stunde allerdings nicht auf einen KERS-Schaden. Ein kurzer Ausritt kurz darauf komplettierte einen durchwachsenen Nachmittag für Perez, der nach dem Brand seine Augen mit Tropfen behandeln musste.

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Immerhin: Die persönliche Bestzeit von 1:22.229 Minuten lag deutlich unter den Werten der potenziellen Sauber-Konkurrenten Nico Hülkenberg, Pastor Maldonado und Paul di Resta. Im Vergleich zu Kamui Kobayashis Tagesbestwert vom Mittwoch (1:21.603 Minuten) war sie deutlich langsamer - dieser Trend zeigte sich jedoch nicht nur bei der Truppe aus Hinwil. Perez, der am Nachmittag Startübungen durchführte, mit verschiedenen Benzinmengen experimentierte und Aerodynamiktests durchführte, musste rund eine Stunde vor Schluss von der Start-Ziel-Geraden zurück in die Box geschoben werden. War dem Sauber der Sprit ausgegangen?

Die Aufregung um eine vermeintliche F-Schacht-Testfahrt mit einem Schlauch auf der Außenhaut des Autos stellte sich als unbegründet heraus. Wie Chefingenieur Matt Morris klarstellt, will Sauber das Mercedes-System nicht nachbauen: "Wir haben Berechnungen angestellt. Im Moment ist es für uns nicht wirklich eine Option, daran zu arbeiten. Wegen des Verhältnisses von Leistungsgewinn und Kosten", meint er.

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