Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Weiterhin keine Stallorder bei Mercedes: Kracht's jetzt noch einmal?

Ja, die Jungs sind zu heiß aufgeladen
Nein, die Standpauke wird Wirkung zeigen
Formel-1-Datenbank

Die "Königsklasse" seit 1950

In unserer ausführlichen Formel-1-Datenbank finden Sie Ergebnisse, alle Fahrer und Teams seit 1950 und unzählige Statistiken!
Zur Formel-1-Datenbank
Aktuelle Top-Formel-1-Videos
Formel-1-Quiz
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com

Pirelli glücklich: Hochspannung an der Reifenfront

Beim China-Grand-Prix gab es wieder einmal zahlreiche verschiedene Reifenstrategien die nicht immer einen deutlichen Unterschied ausmachten

Paul Hembery
Hembery ist froh, dass Mercedes zeigte, dass man mit den Reifen zurechtkommt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die richtige Reifenwahl und die passende Boxenstrategie waren am Sonntag in Schanghai die entscheidenden Faktoren. Zum Beispiel, als McLaren-Pilot Jenson Button mit einem frischen Satz der P Zero White Jagd auf den führenden Rosberg machte, der mit einem älteren Satz der Medium-Reifen unterwegs war.

Obwohl Button bei seinem dritten und letzten Boxenstopp zehn Sekunden aufgehalten wurde, weil ein Schlagschrauber am Hinterrad klemmte, war er einer der Fahrer, die beim letzten Rennabschnitt eine spektakuläre Leistung zeigten. Vier Runden vor Rennende überholte Button den Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und sicherte sich den zweiten Platz.

ANZEIGE

Vettel hatte sich für eine Zwei-Stopp-Strategie entschieden, bei diesem Rennen die schlechtere Wahl (alle Reifenstrategie im Überblick). In der letzten Runde verlor der amtierende Weltmeister den dritten Platz an Lewis Hamilton (McLaren), der mit einem Stopp mehr unterwegs war und auf frischeren Reifen nochmal zulegen konnte. Die Strategie der beiden McLaren-Fahrer unterschied sich von der Taktik der meisten anderen Teams. So war Hamilton einer von wenigen Piloten, die sich im zweiten Stint für die soften Reifen entschieden, während die meisten Fahrer beim ersten Stopp auf die härteren Slicks wechselten.

Während des Rennens waren in der Boxengasse viele unterschiedlicher Strategien zu beobachten. Einige Teams belasteten die Reifen bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Lotus-Pilot Kimi Räikkönen fuhr im letzten Stint 28 Runden mit den Medium-Slicks P Zero White, das katapultierte ihn zwischenzeitlich auf Platz zwei. Spannend war auch der enge Zweikampf zwischen Fernando Alonso (Ferrari) und Kamui Kobayashi (Sauber), die als Neunter und Zehnter ins Ziel kamen. Obwohl sie mit unterschiedlichen Strategien das Rennen bestritten, waren sie am Ende mit identischen Rundenzeiten unterwegs.

Der zweite Sauber-Pilot, Sergio Perez, fuhr zu Beginn des Rennens die längste Etappe mit den soften Reifen: er wechselte erst nach 16 Runden auf die härtere Mischung. Einen längeren ersten Stint fuhr mit 18 Runden nur Felipe Massa von Ferrari - er hatte das Rennen allerdings mit den Medium-Reifen begonnen. Für den Start mit den P Zero White entschieden sich nur drei weitere Fahrer: die beiden Toro Rosso und Bruno Senna von Williams.

"Herzlichen Glückwunsch an Nico und Mercedes zu ihrem wohlverdienten Sieg", so Paul Hembery, Direktor Motorsport bei Pirelli. "Sie haben perfekt verstanden, wie man das Beste aus den beiden Mischungen herausholt. Trotz der wechselhaften Bedingungen haben sie ein optimales Arbeitsumfeld für die Reifen geschaffen."

"Wie erwartet haben wir bei den harten Anforderungen hier in China einen großen Reifenverschleiß gesehen. Insbesondere der linke Vorderreifen wurde starken Belastungen ausgesetzt. Die Teams konnten viele verschiedene Strategien einsetzen, das Resultat waren spektakuläre, aber faire Duelle. So war das Rennen in China noch spannender als im vergangenen Jahr. Ich möchte auch unserem ehemaligen Testfahrer Romain Grosjean gratulieren, der mit seinem sechsten Platz für Lotus eine persönliche Bestleistung erreicht hat."

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben