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Mercedes-F-Schacht: Lotus legt Protest ein

Nun ist das Internationale Berufungsgericht der FIA am Wort: Lotus hat vor dem Grand Prix von China offiziell gegen den Mercedes-F-Schacht protestiert

F-Schacht am Mercedes F1 W03
Die Diskussionen um den F-Schacht des Mercedes werden bald ein Ende haben
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach einem wochenlangen Hin und Her hat das Lotus-Team nach Australien und Malaysia nun die dritte Möglichkeit genutzt, gegen Mercedes Protest einzulegen. Die entsprechenden Unterlagen wurden heute Nachmittag gemeinsam mit der üblichen Protestgebühr in der Höhe von 2.000 Euro bei der FIA eingereicht.

Nachdem Lotus-Technikchef James Allison bei der FIA eine schriftliche Argumentation eingereicht hatte, warum der Mercedes F1 W03 seiner Meinung nach illegal ist, lässt das Team nun endlich Taten folgen. Bereits in Australien und Malaysia hatten Lotus und Red Bull mit dem Gedanken gespielt, gegen die Silberpfeile zu protestieren. Nachdem Schumacher/Rosberg in den beiden Rennen aber nur einen Punkt holten, wurde darauf bis heute verzichtet.

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Gegenstand des Protests ist das F-Schacht-System, das nach Auffassung von Mercedes passiv (da an den DRS-Knopf am Lenkrad gekoppelt) und somit legal ist. Der F-Schacht verringert im aktiven Zustand den Luftwiderstand. Lotus sieht darin einen Widerspruch zu Artikel 3.15 des Technischen Reglements der FIA. Dieser besagt vereinfacht dargestellt, dass Bewegungen des Fahrers keine aerodynamischen Elemente betätigen dürfen - mit der Ausnahme des verstellbaren Heckflügels (DRS).

Die FIA hatte die Mercedes-Lösung zweimal für legal erklärt, allerdings jeweils nur als Reaktion auf unverbindliche Anfragen. Nach dem erstmals formell eingereichten Protest gegen die Entscheidung der FIA-Kommissare, in deren Augen der Silberpfeil auch für den China-Grand-Prix legal ist, geht der Fall nun in die nächste Instanz. Wann sich das Internationale Berufungsgericht der FIA damit beschäftigen wird, steht aber noch nicht fest.

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