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Force India: Panne verhindert bessere Buurman-Zeit

Während sich di Resta auf den Pirelli-Test vorbereitete, konnte Formel-1-Debütant Buurman wegen einer Panne nicht mit frischen Reifen testen

Yelmer Buurman
Lunte gerochen: Yelmer Buurman will 2012 ein Renncockpit ergattern
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am zweiten und letzten Tag der Young-Driver-Tests in Abu Dhabi setzte Force India wieder zwei Piloten ein: Zunächst saß der routinierte Testpilot Paul di Resta für neunzig Minuten am Steuer des VJM03, um Entwicklungsarbeiten durchzuführen und alles für die von Freitag bis Samstag stattfindenden Pirelli-Tests vorzubereiten.

Trotz der begrenzten Zeit fuhr der schottische DTM-Pilot eine Rundenzeit von 1:40,901 Minuten, was ihn mit einem Rückstand von 2,799 Sekunden auf Leader Daniel Ricciardo im Red Bull auf Platz sieben brachte. Dann übergab er den Boliden nicht wie am Vortag an António Félix da Costa, sondern an den Niederländer Yelmer Buurman, der mit 1:41,178 Minuten die zehntbeste Zeit fuhr. Während seiner 67 Runden auf dem Yas Marina Circuit rollte er einmal aus.

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Di Resta stimmt in den Tenor aller Piloten ein: "Die Strecke hat sich im Vergleich zu gestern deutlich verbessert. Ich bin sicher, dass sie am Freitag, wenn ich wieder im Auto sitze, noch einmal ganz anders sein wird. Vor den Reifentests am Freitag und am Samstag bin ich heute noch einmal in das Auto zurückgekehrt, um noch etwas Entwicklungsarbeit zu verrichten".

Di Resta: Vorbereitungen auf den Pirelli-Test im Vordergrund

Der Schotte stand unter Zeitdruck, damit auch Buurman ordentlich auf Kilometer kommt: "Wieder hatte ich nur wenig Zeit auf der Strecke, doch es gelang uns, das gesamte Programm durchzuführen. Dabei ging es darum, einige Aerodynamikelemente zu testen und Setups zu evaluieren. Es war gut, noch etwas Zeit auf der Strecke zu haben, damit ich bei meiner nächsten Ausfahrt so gut vorbereitet wie möglich bin."

Während Formel-1-Einsätze - wenn auch nur zu Testzwecken - für di Resta bereits Routine sind, erlebte Buurman in Abu Dhabi seine ersten Formel-1-Kilometer. Dementsprechend begeistert zeigte er sich nach der Erfüllung eines Lebenstraums: "Natürlich war es eine beeindruckende Erfahrung, endlich mit einem Formel-1-Auto auf die Strecke zu gehen. Man hat gewisse Erwartungen, doch es ist dann noch beeindruckender als man es sich vorgestellt hat. Die Leistung und die Lenkung waren umwerfend, dennoch habe ich mich schnell gewöhnt."

"Nicht alles hat wie geplant funktioniert."
Yelmer Buurman

Da die Session fünf Mal unterbrochen wurde, musste Buurman immer wieder Pausen einlegen. "Der Tag war großartig", schildert er. "Dennoch hat nicht alles wie geplant funktioniert. Es gab rote Flaggen, die einige unserer Versuche unterbrachen. Schließlich blieben wir auf der Strecke stehen und wir hatten keine Zeit mehr, um auf den neuen Reifen rauszugehen. Das hätte uns im Ergebnis weiter nach oben gebracht."

Buurman strebt Renncockpit 2012 an

Trotz des Missgeschicks überwiegt bei Buurman die Zufriedenheit: "Das war mein erster Schritt in die Formel 1. 2011 will ich neben der GP2 oder der Superleague Formula weitere Formel-1-Tests absolvieren, um 2012 mit Hilfe der niederländischen Unternehmen, mit denen wir sprechen, ein Renncockpit zu bekommen. Ich fühle mich bereit und möchte mich bei Force India für diesen Test bedanken."

Der Chef-Renningenieur von Force India, Dominic Harlow, schildert den zweiten Young-Driver-Testtag folgendermaßen: "Paul began den letzten Testtag auf Bridgestone-Reifen mit einigen Vorbereitungen auf den Test mit den neuen Reifen in etwas weniger als 24 Stunden. Yelmer hat das Auto dann für den Rest des Tages übernommen. Bei seinem Plan, der aus der Gewöhnung an Auto und Team sowie der Simulation eines Trainings und eines Rennens bestand, hat er sich stetig verbessert."

"2012 will ich mit Hilfe einiger niederländischer Unternehmen ein Renncockpit zu bekommen."
Yelmer Buurman

Leider lief nicht alles wie geplant, wie Harlow bestätigt: "Das Auto blieb kurz vor dem Test mit wenig Sprit auf der Strecke stehen, was eine Verbesserung der Zeit möglich gemacht hätte. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich herzlichst bei Bridgestone für die fantastische Unterstützung und den Beitrag, den sie in ihrer Formel-1-Zeit geleistet haben, bedanken."

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