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Renault "in der üblichen Position"

10. September 2010 - 17:57 Uhr

Der Renault gilt als ein Auto mit starker Höchstgeschwindigkeit - dies kommt Robert Kubica und Vitaly Petrov in Monza natürlich entgegen

Robert Kubica
Robert Kubica ist zufrieden, wie das Auto funktioniert hat, sieht aber noch Potenzial
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Italien in Monza erzielten beide Piloten des Renault-Teams ansprechende Rundenzeiten. In den Trainingssessions verglich das Team unter anderem die Rundenzeiten mit und ohne F-Schacht am Auto. Am Ende belegte Robert Kubica mit 0,870 Sekunden Rückstand den achten und Vitaly Petrov mit 1,568 Sekunden Abstand den 13. Platz.

"Monza ist wegen der niedrigen Abtriebswerte, die wir hier fahren, schon ein sehr eigener Kurs", so Kubica. "Das Gefühl ist für uns Piloten sehr ungewohnt. An das Fahren mit wenig Anpressdruck müssen wir uns hier immer wieder neu gewöhnen - auch wenn dieser Effekt dank des neuen F-Schachts nicht ganz so krass ausfällt wie in früheren Jahren, denn mit diesem System können wir uns steilere Flügelstellungen erlauben."

"Es ist schwierig, die Bremspunkte richtig zu treffen und die Kerbs optimal zu benutzen. Die Randsteine wurden umgebaut, deshalb können wir nicht mehr so gnadenlos drüberfahren wie früher. Unterm Strich sehe ich uns in der üblichen Position, aber wir müssen erst noch die Daten von heute auswerten, um zu sehen, ob wir uns noch irgendwo verbessern können."

"Heute lief eigentlich alles glatt", so Petrov, "aber natürlich stand für mich erst mal im Vordergrund, mich an das Fahren mit geringem Anpressdruck zu gewöhnen. Ich fand den Renault R30 mit dieser Abstimmung sehr interessant zu fahren. Du fühlst, wie sich das Auto viel mehr bewegt als sonst. Deshalb musst du noch präziser fahren und darfst keine, nicht einmal kleine Fehler machen."

"Leider verpasste ich den letzten Teil des zweiten Trainings wegen eines Bremsproblems, aber insgesamt funktionierte unser Auto gut. Wir müssen sicherlich noch ein paar Zehntelsekunden finden, um in die Top 10 zu gelangen, denn die Zeiten liegen alle sehr eng zusammen. Ich bin jedoch sicher, dass wir über Nacht noch einige wirkungsvolle Verbesserungen finden werden."

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