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Kubica: "Ich bin recht zuversichtlich"

27. Februar 2010 - 21:43 Uhr

Renault-Pilot Robert Kubica im Teaminterview über den bisherigen Verlauf der Testfahrten und die jüngsten Neuerungen für den R30-Rennwagen

Robert Kubica
Robert Kubica wird am Sonntag noch einmal einige Neuentwicklungen ausprobieren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am Sonntag bestreitet Robert Kubica seinen letzten Testtag, bevor die Formel-1-Teams die Probefahrten einstellen und sich auf die Reise nach Bahrain machen, wo in knapp zwei Wochen der Saisonauftakt stattfindet. Über Nacht bringt Renault noch einmal einige neue Teile nach Barcelona, von denen sich Kubica einiges verspricht. Im Teaminterview erläutert der polnische Rennfahrer, was er von seinem neuen Team hält und was er dem Renault-Rennstall beim Saisonstart in Bahrain alles zutraut.

Frage: "Robert, wie fühlst du dich nach den vierwöchigen Wintertests?"
Robert Kubica: "Insgesamt fühle ich mich prima und bin gut ins Team integriert. Mein erster Test in Valencia war eine große Lernerfahrung, denn es gab viele neue Dinge zu verstehen - vor allem das Verhalten des Autos und die diversen Systeme. Das Team hat sehr hart gearbeitet, um die Veränderungen zu bewerkstelligen, die ich benötige. Zum Jerez-Test war alles bereit."

"Dort haben wir eine gute Balance gefunden und waren recht konkurrenzfähig. Der jüngste Test in Barcelona war hingegen etwas schwieriger, weil wir etwas der wichtigen Streckenzeit verloren haben. Angesichts der Arbeit, die wir in Jerez geleistet haben, bin ich allerdings recht zuversichtlich, dass wir genug über das Fahrzeug gelernt haben, um bereit zu sein für Bahrain."

"Du musst den besten Setupkompromiss zwischen wenig und viel Benzin finden."
Robert Kubica

Frage: "Wie lautet dein Kommentar zum Fahren mit großen Benzinladungen?"
Kubica: "Das kommt immer auf den Tag an und darauf, welche Reifen du am Auto hast. Wichtig wird in diesem Jahr jedenfalls sein, eine gute Balance im Rennwagen zu haben - über die gesamte Renndistanz hinweg und bei sich verändernden Spritladungen. Du musst den besten Setupkompromiss zwischen wenig und viel Benzin finden, um die bestmögliche Gesamtleistung aus dem Auto herauszuholen."

Frage: "Was hast du dir für deinen letzten Testtag am Sonntag vorgenommen?"
Kubica: "Wir hoffen darauf, dass noch rechtzeitig einige neue Teile - unter anderem ein neuer Frontflügel - an der Rennstrecke eintreffen, damit ich diese Elemente am Sonntag testen kann. Das wird nicht das definitive Paket sein, das wir auch in Bahrain verwenden werden."

"Wir können uns aber immerhin ein grobes Bild davon machen, ob uns die Modifikationen den Vorteil verschaffen, den wir uns davon versprechen. Es wird interessant sein zu sehen, ob die Vorhersagen aus dem Windkanal auf der Strecke ihre Bestätigung finden."

"Das ist sehr schwer zu kommentieren, weil sich das von Tag zu Tag verändert."
Robert Kubica

Frage: "Kannst du einschätzen, wo ihr euch im Vergleich zu den anderen Teams befindet?"
Kubica: "Das ist sehr schwer zu kommentieren, weil sich das von Tag zu Tag verändert. Außerdem wissen wir ja nicht, was die anderen Teams treiben und in welcher Entwicklungsphase sie sich befinden."

"Darüber hinaus wird jedes Team beim ersten Rennen einige Upgrades dabei haben. Wie ich schon sagte: In Jerez sahen wir sehr vielversprechend aus, brauchen aber insgesamt gesehen noch mehr Grip. Schauen wir also einfach einmal, welchen Einfluss die neuen Teile haben. Das wird uns einen besseren Eindruck verschaffen, ehe wir nach Bahrain aufbrechen."

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