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BMW Sauber F1 Team: Spiegelbild der eigenen Leistung

12. Juli 2009 - 17:15 Uhr

Das BMW Sauber F1 Team holte mit Nick Heidfeld und Robert Kubica auf dem Nürburgring die Positionen zehn und 14

Robert Kubica, Nick Heidfeld
Nick Heidfeld und Robert Kubica reisen ohne Punkte ab
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Sauber F1 Team hat bei seinem Heimrennen keine Punkte geholt. Nick Heidfeld wurde auf dem Nürburgring Zehnter, Robert Kubica kam als 14. ins Ziel.

"Ich bin sehr enttäuscht", beginnt Heidfeld, "denn heute hatten wir das Potenzial, um Punkte zu holen, was ja in diesem Jahr nicht andauernd der Fall ist, aber dann ist im Rennen einiges schief gegangen. Mein Start war auf den ersten Metern gut, und ich habe versucht, Positionen gutzumachen, aber Adrian Sutil hat seine verdammt hart verteidigt."

"Dann war der erste Stint nicht einfach für mich, weil ich mit sehr hohem Kraftstoffgewicht unterwegs war. Im mittleren Rennabschnitt habe ich dann gut aufgeholt, bis ich hinter langsameren Autos fest hing, darunter war auch Robert, und dann noch Pech beim Boxenstopp hatte. Wir waren längst fertig, aber dann kam ein Renault angerauscht, und wir mussten warten. Ich hatte das Gefühl, es hat Ewigkeiten gedauert, bis der Lollipop hoch ging."

"Ich hatte einen sehr guten Start und habe in der ersten Runde mehrere Plätze gutgemacht", so Kubica. "Obwohl die Reifen stark abbauten, war mein erster Stint ziemlich gut. Nico Rosberg war auf den härteren Prime-Reifen vor mir und wirklich schnell. Ich habe für den zweiten Stint auch auf Prime gewechselt."

"Nach ein paar Runden war mir klar, dass etwas mit dem Reifendruck nicht stimmte. Dadurch waren meine Rundenzeiten schlecht, und ich hatte noch 20 Runden zu fahren. Alle im Team arbeiten sehr hart, und wir werden jedes Rennen ein bisschen besser, aber es ist noch ein weiter Weg."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: "Das Ergebnis spiegelt unsere Leistung des gesamten Wochenendes wider. Das Rennen verlief für uns ohne Besonderheiten, sieht man vom letzten Boxenstopp bei Nick ab. Weil er nach dem Tankvorgang und Reifenwechsel Nelsinho Piquet vorbei fahren lassen musste, verlor er Zeit und damit wohl letztlich Platz acht und einen Punkt. Technische Probleme gab es keine."

"Wenn man von den Startpositionen elf und 16 ins Rennen geht und nichts Ungewöhnliches passiert, kann man derzeit bei uns nicht mehr erwarten", so Chefingenieur Willy Rampf. "Robert hat in der ersten Runde einige Positionen gut gemacht. Diesen Vorteil konnten wir jedoch nicht nutzen, weil Robert im zweiten Stint mit den Prime-Reifen zu wenig Haftung hatte."

"Nick hingegen hat kurz nach dem Start seine Position verloren, sich dann aber im zweiten Teil des Rennens nach vorn gekämpft. Ein Punkt wäre bei ihm drin gewesen, doch bei seinem zweiten Boxenstopp mussten wir den ankommenden Nelsinho Piquet vorbei fahren lassen und haben damit wohl die entscheidende Sekunde gegen Heikki Kovalainen und Timo Glock verloren."

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