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Force India bestätigt McLaren-Mercedes-Deal

Force India gibt die Kooperation mit McLaren und Mercedes bekannt: Motoren, Getriebe, Hydraulik, KERS und weitere Bereiche

Vijay Mallya
Keine halben Sachen: Vijay Mallya treibt sein Team nach vorne
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Force India geht nur ein Jahr nach der Gründung des Rennstalls nun in ein neues Zeitalter. Die indische Mannschaft gab am Montag - wie schon erwartet - eine umfangreiche Kooperation mit der McLaren-Gruppe sowie Mercedes bekannt. Der deutsche Hersteller wird das Team von Vijay Mallya ab der kommenden Saison im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft mit Motoren beliefern. Mercedes wird seine Triebwerke somit erstmals an ein zweites Team in der Formel 1 ausliefern.

Zusätzlich wird Force India mit Getrieben und Hydraulikanlagen der McLaren-Gruppe ausgestattet, außerdem wird man mit diversen Zulieferern von McLaren-Mercedes zusammenarbeiten. Auch im Bereich KERS soll es zur Zusammenarbeit kommen. Die neue Technologie wird zurzeit von McLaren und Mercedes gemeinsam entwickelt.

Auch Service von den Partnern

Die Kooperation wird sich nicht nur auf Teilelieferungen beschränken. Force India soll von der erfolgreichen britisch-deutschen Mannschaft auch umfangreiche Unterstützung beim Renn- und Testbetrieb erhalten. Zusätzlich gab man die Kooperation mit dem Luftfahrtunternehmen EADS bekannt, die vor allem im Bereich Aerodynamik Vorteile bringen soll. Die CFD-Anlagen in der Fabrik in Brackley sollen deutlich erweitert werden.

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"Wir sind großer Hoffnung, dass wir 2009 und in den Jahren danach deutliche Fortschritte machen können."
Vijay Mallya

"Wir sind sehr glücklich, dass wir die Kooperation mit McLaren und Mercedes bekannt geben dürfen", sagte Force-India-Besitzer Vijay Mallya. "Wir planen zusätzlich die Erweiterung unserer Kapazitäten im Bereich Verbundstoffe und im Designbüro am Standort Silverstone. McLaren und Mercedes-Benz sind zwei der berühmtesten Namen in der Grand-Prix-Geschichte. Sie haben in den vergangenen Jahren viele Erfolge gefeiert, zuletzt im dramatischen Finale der diesjährigen Formel-1-Saison."

Mallya hatte erst in der vergangenen Woche im eigenen Team aufgeräumt. Als Konsequenz der mäßigen Leistungen und nach internen Querelen hatte der Inder sowohl Teamchef Colin Kolles als auch Technikchef Mike Gascoyne kurzerhand vor die Tür gesetzt. "Die neuen Ressourcen und Entwicklungen werden unserem Team einen enormen technischen Schub geben. Wir sind großer Hoffnung, dass wir 2009 und in den Jahren danach deutliche Fortschritte machen können."

2011 das erste Heimspiel für Force India

"Wir wollen dieses Geschäft ernsthaft betreiben und nicht nur das Starterfeld auffüllen."
Vijay Mallya

"Wir sind erst ein Jahr in der Formel 1 und wir betrachten die abgelaufene Saison als Lernphase", erklärte Mallya. Und weiter: "Wir wollen dieses Geschäft ernsthaft betreiben und nicht nur das Starterfeld auffüllen. Die neuen Partnerschaften und die weiteren Entwicklungen unterstreichen deutlich all die Dinge, die wir angekündigt haben. Ich möchte Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Max Mosley danken. Beide haben uns während der Verhandlungen volle Unterstützung zukommen lassen."

Mallya macht offenbar keine halben Sachen. In den kommenden Jahren will er sein Team nach vorn bringen: "Das Interesse an der Formel 1 in Indien - mit seinen rund 300 Millionen Arbeitnehmern und vielen weiteren Indern in den Nachbarstaaten Singapur, Abu Dhabi und Malaysia - erreicht mittlerweile erstaunliche Höhen. Bernie Ecclestone hat erklärt, dass er für 2011 einen Grand Prix in unserer Hauptstadt Neu Delhi plant. Bis dahin wird Force India seinem Namen gerecht werden: Eine Formel-1-Kraft in und für Indien."

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