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Kubica wünscht sich mehr Unterstützung vom Team

09. September 2008 - 16:31 Uhr

Weil das Team vor allem versucht hat, Nick Heidfeld aus der Krise zu führen, fühlt sich Robert Kubica offenbar nicht mehr ausreichend unterstützt

Robert Kubica
Robert Kubica stand seit dem Sieg in Kanada erst einmal auf dem Podium
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Sauber F1 Team hat in den vergangenen Wochen alles unternommen, um Nick Heidfeld auf dem Weg aus der Krise zu begleiten. Das ist zumindest in Spa-Francorchamps auch gelungen, doch Stallgefährte Robert Kubica fürchtet offenbar, dass er dabei zu kurz kommen könnte.

Der Pole war über weite Strecken der Saison der klar schnellere Mann im Rennstall und fuhr beim Grand Prix von Kanada auch den ersten Sieg für ein von BMW geführtes Werksteam in der Formel 1 ein. Doch aus den vergangenen fünf Grands Prix hat Kubica gerade mal zwölf Punkte mitgenommen - um neun weniger als Heidfeld, der im gleichen Zeitraum noch dazu zwei zweite Plätze nach Hause fahren konnte.

Doch woran liegt es, dass das interne Kräfteverhältnis nun wieder in die andere Richtung auszuschweifen scheint? "Das Team hat Nick sehr geholfen", wird Kubica von der französischen Internetseite 'sport24.com' zitiert. "Ich hoffe, dass sie nun damit anfangen, ein bisschen für mich zu arbeiten, denn in den letzten vier Rennen kam es mir so vor, als würden wir schlafen."

Der 23-Jährige hatte sich schon unmittelbar nach seinem Sieg in Kanada darüber beschwert, dass das BMW Sauber F1 Team den Anschluss an Ferrari und McLaren-Mercedes verloren hat. Nun hat er offenbar das Gefühl, dass ihm auch teamintern nicht mehr die volle Aufmerksamkeit zugewendet wird. Dass Heidfeld in den vergangenen Wochen massiv unterstützt wurde, ist nicht von der Hand zu weisen, ob Kubica aber tatsächlich darunter gelitten hat, kann nur das Team selbst beantworten...

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