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Hamashima: Konstruktionsproblem bei Hamilton-Reifen
Lewis Hamilton hatte in Istanbul mit seinen Bridgestone-Pneus zu kämpfen - Hirohide Hamashima führt dies auf seinen Fahrstil zurück
(Motorsport-Total.com) - Vizeweltmeister Lewis Hamilton fuhr beim Großen Preis der Türkei auf den zweiten Rang hinter Felipe Massa, hatte aber über das ganze Wochenende mit massiven Reifenproblemen zu kämpfen. Diese nahmen solche Ausmaße an, dass das Team sich letztendlich für eine Dreistoppstrategie entschieden hat. Bridgestones Entwicklungschef Hirohide Hamashima erklärt die Hintergründe zu diesen Vorfällen.
"Es ist sehr wichtig, zunächst die Probleme aus dem Vorjahr zu erläutern", sagte Hamashima gegenüber 'autosport.com'. "2007 hatten wir mit der Reifenflanke zu kämpfen. In Kurve acht wird der Reifen aufgrund der hohen seitlichen Kräfte nach außen gedrückt. Deshalb weisen die Frontreifen einen sehr kleinen Bereich auf, in dem die Pneus zu sehr arbeiten."
"Darum kam es bei Lewis zu Schwierigkeiten. Er hatte da ein wirklich großes Problem, aber kleinere Fehlfunktionen haben wir auch bei allen anderen Piloten gefunden. Wir haben die Reifenkonstruktion über den Winter überarbeitet und die Widerstandsfähigkeit erhöht. An diesem Wochenende haben wir die Probleme aus dem Vorjahr so nicht mehr auftreten sehen - auch nicht bei Lewis."
"Die Autos sind in diesem Jahr allerdings etwas schneller unterwegs und irgendwie unterscheidet sich Lewis' Fahrstil auch von dem seiner Kollegen. So haben wir in im Reifeninneren eine kleine Fehlfunktion entdecken können. Das war wieder rechts vorne, an der inneren Seitenwand", berichtete der Japaner weiter. "Das hatte nichts mit dem Härtegrad des Reifens zu tun sondern war ein reines Konstruktionsproblem. Heikki (Kovalainen; Anm. d. Red.) hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, nur Lewis."
"Deshalb haben wir uns mit McLaren-Mercedes zusammengesetzt und darüber nachgedacht, wie wir dieses Problem lösen könnten. Wir haben dann eine Strategie über 20, 18 und 20 Runden vorgeschlagen. Schlussendlich aber haben sie sich für eine Dreistoppstrategie entschieden", so Hamashima abschließend. Das Problem an sich sei allerdings schon aus anderen Rennserien bekannt.











