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Ferrari ist Alonso nicht feindlich gesinnt

27. November 2007 - 11:04 Uhr

Testfahrer Marc Gené bezieht Stellung zu den Gerüchten, wonach sein Landsmann Fernando Alonso 2009 zu Ferrari wechseln könnte

Marc Gené
Marc Gené würde bei Ferrari gerne mit Fernando Alonso zusammenarbeiten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Vertragsverhandlungen zwischen Fernando Alonso und Renault stocken im Moment noch, weil sich der Doppelweltmeister von 2005 und 2006 nur für ein Jahr binden will, während sich Konzernchef Carlos Ghosn mindestens eine dreijährige Zusammenarbeit wünscht. Hintergrund: Alonso möchte 2009 frei sein, um eventuell zu einem Topteam wechseln zu können, falls es mit Renault nicht klappen sollte.

Da eine Rückkehr zu McLaren-Mercedes angesichts der turbulenten Vergangenheit bei den Silberpfeilen als ausgeschlossen gilt, wurde von den Medien immer wieder die Variante Ferrari ins Spiel gebracht. Die Italiener reagierten darauf zwar, indem neben Kimi Räikkönen auch noch Felipe Massa für 2009 bestätigt wurde, doch unabhängig davon rissen die Spekulationen nicht ab - Verträge, das weiß man, sind in der Formel 1 oft nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen.

Ferrari-Testfahrer Marc Gené wundert sich sowieso über Alonsos angeblichen Wunsch, 2009 nach Maranello zu kommen: "Ich glaube nicht, dass er das selbst gesagt hat", erklärte der Spanier gegenüber der Nachrichtenagentur 'EFE'. "So oder so hat Ferrari Verträge - mit Kimi für zwei, mit Felipe für drei weitere Jahre. Dieses Team hält ein, was es unterschreibt, daher gibt es bis 2010 keinen Fahrerposten. Aber ich kann verstehen, wenn Fernando zu uns kommen will, denn davon träumt jeder Fahrer."

Die Kriegsbeile vergangener Jahre sind diesbezüglich offenbar vergeben und vergessen: "Es stimmt, dass er früher immer wieder Ferrari kritisiert hat, aber ich denke, dass das, was passiert ist, inzwischen anders gesehen wird. Viele andere Leute bei Ferrari denken da genauso wie ich. Wir haben nichts gegen Fernando und halten ihn für einen großartigen Fahrer", betonte Gené, dass er grundsätzlich sehr gerne mit seinem Landsmann zusammenarbeiten würde.

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