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Mahr: "Ralf wollte einen Schlussstrich ziehen"

01. Oktober 2007 - 15:22 Uhr

Die Entscheidung, Toyota zu verlassen, hat Ralf Schumacher in Fuji getroffen - Manager Hans Mahr zur Zukunft: "Es gibt mehrere Optionen"

Hans Mahr
Schumacher-Manager Hans Mahr: "Ralf wollte einfach einen Schlussstrich ziehen"
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach den monatelangen Spekulationen um Ralf Schumachers Zukunft ist seit heute zumindest eines endgültig klar: Für Toyota wird der sechsfache Grand-Prix-Sieger künftig nicht mehr fahren. Dies hat er heute auf seiner Internetseite offiziell bekannt gegeben.

Völlig offen ist hingegen noch, wie Schumachers Zukunft aussehen wird. Attraktive Plätze im Starterfeld gibt es nach aktuellem Stand kaum noch - es sei denn, durch den zu erwartenden Wechsel von Fernando Alonso zu Renault kommt es noch einmal zu diversen Rochaden. Dann könnte der in Österreich lebende Deutsche durchaus noch ein einigermaßen konkurrenzfähiges Cockpit finden, etwa bei Williams als Nachfolger von Alexander Wurz.

"Es gibt mehrere Optionen, die wir in Ruhe prüfen werden, aber dazu möchten wir uns im Moment nicht äußern", erklärte sein Manager Hans Mahr heute auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Allerdings bleibe es definitiv bei der Aussage, sein Schützling werde auch 2008 "hundertprozentig" Formel 1 fahren: "Sicher. Da gibt es keine Änderung", hielt Mahr am Telefon fest.

Die heute bekannt gegebene Entscheidung zur Trennung von Toyota, die sich ja schon seit längerem abgezeichnet hat, bisher aber stets offen gelassen wurde, sei letztendlich von Schumacher ausgegangen, nicht vom Team: "Es hat sich schon so lange herumgezogen, dass Ralf einfach einen Schlussstrich ziehen wollte", gab Mahr zu Protokoll. "Ralf hat sich am Wochenende in Fuji entschieden."

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