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Kein Exklusivrecht für Ecclestone am Begriff "F1"

12. Juli 2007 - 14:43 Uhr

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone wollte den Begriff "F1" als Schutzmarke eintragen lassen, doch dieser Versuch ist nun gescheitert

Eingang zum Paddock in Silverstone
Bernie Ecclestones Versuch, den Begriff "F1" schützen zu lassen, ist gescheitert
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seit Jahren führen Bernie Ecclestones Rechtsanwälte einen Kampf gegen so genannte Lizenzpiraten, also Medien- oder sonstige Unternehmen, die mit den Begriffen "Formel 1" oder "F1" Geschäfte machen, dafür aber keine Gebühren zahlen. Nun hat die Formula One Management (FOM) in diesem Zusammenhang eine empfindliche Niederlage erlitten.

Der Versuch, den Begriff "F1" als Schutzmarke eintragen zu lassen, ist nämlich gescheitert. David Landau, ein Zuständiger des Registrierbüros für Schutzmarken in Großbritannien, begründete seine Entscheidung damit, dass die Formel 1 von der Öffentlichkeit eher als Sport denn als Markenname wahrgenommen werde. Somit steht es nun jedermann frei, ein Formel-1-Rennen zu veranstalten - beispielsweise diversen Nostalgieserien mit alten Formel-1-Boliden.

Interessant ist, dass die Entscheidung anhand der Berichterstattung über die Formel 1 im Internet sowie aufgrund des Eintrags zur Königsklasse des Motorsports in 'Wikipedia' getroffen wurde: "Laut 'Wikipedia' ist die Formel 1 die höchste Formelrennserie im Automobilrennsport. Es gibt in 'Wikipedia' keinen Hinweis darauf, dass die Formel 1 als irgendetwas anderes gesehen wird als eine Form von Automobilrennsport", so Landau.

Übrigens: 'Motorsport-Total.com' ist das einzige deutschsprachige Internetportal mit offizieller Lizenz der FOM.

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