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Hamilton: "Es war sehr, sehr schmerzhaft"

23. Juli 2007 - 20:22 Uhr

Lewis Hamilton gab nach dem Rennen zu, dass der Unfall im Qualifying sehr wohl schmerzhaft war, obwohl er sich nur eine Prellung zuzog

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton kam nicht umsonst eine Infusion verabreicht...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei seinem Unfall im Nürburgring-Qualifying krachte Lewis Hamilton mit immerhin noch 120 km/h in die Reifenstapel. Das Monocoque des McLaren-Mercedes MP4-22 blieb dabei intakt, sodass das einzige Problem für den Briten die enorme Verzögerung war, die auf seinen Körper einwirkte. Auf den 22-Jährigen lastete das 22-fache seines Körpergewichts, wobei er Glück hatte, dass die Reifenstapel vor der Betonmauer einen Großteil der Energie absorbieren konnten.

Nennenswerte Verletzungen trug der Formel-1-Neuling zwar keine davon, aber dennoch hinterließ der Aufprall seine Spuren. Hamilton gestand nach dem Rennen ein, dass ihn nicht erst am nächsten Morgen im Brustbereich wegen einer Prellung Schmerzen plagten - er hatte diese schon direkt nach dem Einschlag in die Reifenstapel.

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Hamilton soll direkt nach dem Aufprall geschrien haben - für die Zuschauer war nur zu sehen, wie er unmittelbar nach dem Unfall beide Beine mehrfach bewegte. Neben dem Auto konnte er sich nicht auf Beinen halten und sackte zusammen. Die medizinische Untersuchung ergab jedoch, dass sich Hamilton keine Verletzungen zugezogen hatte, somit konnte er am Grand Prix teilnehmen.

"Ich war nur ein Passagier", erinnert sich Hamilton gegenüber der 'Daily Mail'. "Als ich die Barriere traf, hoffte ich nur, dass es nicht allzu schmerzhaft ist. Aber es war an meiner Brust und meinen Beinen sehr, sehr schmerzhaft. Das ist der Grund, warum ich eine Weile wartete, bevor ich ausstieg." Er habe sich noch aus dem Auto befreien können "doch dann hatte ich Probleme mit meinen Beinen. Ich denke, dass ich wegen des Schocks nicht aufstehen konnte."

Zu keinem Moment verlor Hamilton jedoch sein Bewusstsein. Als der erste Schmerz verflogen war, wollte Hamilton schon wieder ins Auto steigen: "Als ich aus dem Auto raus war, fragte ich das medizinische Team, wann ich das Ersatzauto verwenden kann." Mit der großen Prellung an der Brust konnte der WM-Führende als Neunter nach einem turbulenten Rennen jedoch keinen WM-Punkt einfahren. "Es war großartig zu hören, dass ich fahren kann."