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Coughlan: Mehrere Kollegen wussten Bescheid
Ex-Chefdesigner Mike Coughlan hat zugegeben, dass er mehr als nur einem McLaren-Mercedes-Mitarbeiter die Ferrari-Insider-Informationen gezeigt hat

(Motorsport-Total.com) - Mike Coughlan hat in einer eidesstattlichen Erklärung bestätigt, dass er in Besitz von geheimen Informationen über den Ferrari F2007 gewesen ist und dass davon bei McLaren-Mercedes Mitglieder des Managements gewusst haben: "Es stimmt, ich hatte all die Designs", zitiert die 'Daily Mail' die Erklärung des Briten, mit der er selbst um eine Anklage seitens Ferraris herumgekommen ist: "Es war meine Verantwortung."
Die Tatsache, dass weitere McLaren-Mercedes-Teammitglieder von dem Spionage-Vorfall wussten, könnte den Automobilweltverband FIA dazu veranlassen, nicht von einer Einzeltat zu sprechen, sondern das Team zu bestrafen, was die diesjährige Weltmeisterschaft womöglich am grünen Tisch entscheiden lassen könnte.
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"Ich zeigte diese Designs McLaren und nicht nur Jonathan Neale (Teammanager; Anm. d. Red.) sondern auch anderen", so Coughlan weiter. Der ehemalige Angestellte des Teams bestätigte, dass McLaren-Mercedes kein Interesse daran hatte, die Insiderinformationen für das eigene Auto zu verwenden: "Die Reaktionen waren immer dies selben und sie sagten mir, dass ich sie loswerden soll."
Unterdessen scheint weiterhin unklar zu sein, wann und wie Coughlan die 780 Seiten Insider-Informationen erhalten hat. Laut 'La Repubblica' erklärt Coughlan, dass er diese durch einen Express-Kurier erhalten hat. Dies würde die Aussage von Ex-Ferrari-Mitarbeiter Nigel Stepney teilweise bestätigen, wonach er die Dokumente nicht an Coughlan übergeben habe. Laut Ferrari-Rechtsanwalt Massimiliano Maestretti sind die Dokumente nicht schon im April zu McLaren-Mercedes gegangen, wie dies der Rennstall erklärt hatte, sondern erst im Mai.








