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Spyker: Zielankunft unter ferner liefen

15. April 2007 - 17:33 Uhr

Adrian Sutil hatte erneut in der ersten Runde und in der vierten Kurve ein Problem - Christijan Albers kämpfte mit technischen Problemen

Adrian Sutil
Adrian Sutil wurde wieder einmal mehr in der ersten Runde Opfer der vierten Kurve
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für das Spyker-Team und vor allem für Adrian Sutil war das Rennen wie schon vor einer Woche in Malaysia bereits in der ersten Runde praktisch gelaufen, als der Deutsche in eine Kollission mit Jenson Button und Scott Speed verwickelt war. Dabei beschädigte sich der Formel-1-Neuling die Nase schwer und musste für eine drei Runden währende Reparatur an die Box kommen.

Christijan Albers hatte hingegen einen guten Start und machte drei Plätze gut und machte in der Anfangsphase des Rennens Druck auf Barrichello. Am Ende kam Albers mit zwei Runden Rückstand auf dem 14. Platz ins Ziel, Sutil belegte mit vier Runden Rückstand den 15. Rang.

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"Auch wenn ich alleine fuhr war es hart und wir hatten keinen funktionieren Funk", so Albers. "Zudem hatte ich im ersten Rennabschnitt zu viel Übersteuern. Wir veränderten beim ersten Boxenstopp den Frontflügel, was es am Ende ein klein wenig besser gemacht hat, als die Strecke schneller wurde."

"Auch wenn ich mit dem Setup nicht völlig zufrieden war denke ich, dass wir glücklich sein sollten, das Rennen zu beenden, vor allem da ich am Ende ein paar Hydraulik-Probleme hatte. Ich bin auch für die Jungs froh, dass wir zwei Autos bis ins Ziel bringen konnten."

"Ich hatte einen schwierigen Start", so Sutil. "Nach dem vergangenen Rennen ist Kurve 4 vielleicht meine Spezialkurve! Plötzlich haben die Autos vor mir angehalten und ich konnte ihnen nicht mehr ausweichen. Das kostete mich den Frontflügel. Ich verlor wegen der Reparaturen drei Runden und das Auto war nicht das leichteste zu fahren, als ich viel Benzin an Bord hatte, war die Balance komplett anders."

"Ich fuhr während des Rennens ein paar konstante Rundenzeiten, machte keinerlei Fehler und am Ende bin ich glücklich, da dies unser Ziel gewesen war. Ich fühle mich nun zuversichtlich, in die Europa-Saison zu gehen."

"Es ist gut, mit zwei Autos ins Ziel zu kommen", so Gascoyne. "Adrian hatte natürlich auf der ersten Runde ein Problem, als er seine Nase verlor. Mit der Safety-Car-Phase anschließend wäre das normalerweise kein Problem geworden, aber leider wurden bei ihm die Montagepunkte abgerissen. Wir waren dennoch in der Lage, das zu reparieren und ihn wieder mit drei Runden Rückstand auf die Strecke zu bringen. Er fuhr ein starkes Rennen mit einem sehr guten Tempo."

"Christijan hatte im Rennen ein paar Probleme, besonders im letzten Rennabschnitt, als er Hydraulik-Druck und die Kupplung und das Getriebe verlor. Es ist dennoch positiv, zwei Autos ins Ziel zu bekommen, viele unserer Gegner haben das hier nicht geschafft. Darauf können wir aufbauen und stärker werden."

"Zwei Autos ins Ziel zu bekommen ist eine großartige Belohung für all die harte Arbeit der Mechaniker hier und der Jungs zu Hause in der Fabrik", so Teamchef Colin Kolles. "Sie haben in den vergangenen zwei Rennen viel Arbeit investiert, gut gemacht. Es war an diesem Wochenende unser Ziel gewesen, aber nun müssen wir auf den Rest der Saison nach vorne schauen und weitere Fortschritte erzielen."

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