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Hitzeschlacht Malaysia: So bereiten sich die Fahrer vor

Das McLaren-Mercedes-Team erklärt, wie sehr die Fahrer in Sepang belastet werden und wie sie sich auf die Hitzeschlacht vorbereiten

Kimi Räikkönen
Die Strapazen waren Räikkönen 2004 in Malaysia deutlich anzusehen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ein Zuckerschlecken ist der Große Preis von Malaysia nie, denn bei Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke nimmt die Belastung für den Körper rapide zu. Hinzu kommt, dass die Fahrer auf dem Kurs von Sepang mit bis zu 5g belastet werden, daneben sind die Anreise und der klimatische Wechsel sowie die Zeitumstellung ein Thema, das die Piloten belastet.

Das zweite Saisonrennen ist eines der körperlich anspruchsvollsten der Saison, vor allem wegen der hohen Luftfeuchtigkeit. Die beiden McLaren-Mercedes-Piloten bereiten sich aus diesem Grund speziell auf diesen WM-Lauf vor. So gehört neben einer ausreichend langen Akklimatisationsphase auch die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zum Vorbereitungsprogramm.

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Die Auswirkungen des Wasserverlusts sind groß, bereits eine Dehydration von 2 Prozent wirkt sich negativ auf die Konzentration, die Muskelkraft und Ausdauer aus. Verliert der Körper 5 Prozent seiner Flüssigkeit, so kann die Leistung des Körpers um bis zu 30 Prozent abfallen. Das Blut des Menschen besteht zu 92 Prozent aus Wasser, 75 Prozent des Gehirns ist Wasser, gleiches trifft auf das Muskelgewebe zu. Drei Prozent Wasserverlust führen zu 10 Prozent Leistungsverlust der Muskeln.

Um den Wasserverlust so gering wie möglich zu halten, bereiten sich Kimi Räikkönen und Juan-Pablo Montoya in Kuala Lumpur respektive Singapur auf das Rennen vor. Zehn Tage benötigt der Körper, um sich an die Hitze zu gewöhnen, in den ersten drei oder vier Tagen passt sich der Körper bereits größtenteils an die neuen Bedingungen an.

Das Training wird in der neuen Umgebung progressiv gesteigert. Die Fahrer trainieren unter den lokalen Bedingungen im Freien und intensivieren das Training Tag für Tag. Um den Körper an den Renneinsatz zu gewöhnen, muss zur gleichen Uhrzeit und damit in der Hitze des Nachmittags trainiert werden. Je mehr der Fahrer trainiert, desto besser kommt er mit den klimatischen Verhältnissen im Rennen zurecht.

Mit dem Training wird dafür gesorgt, dass die Körper der Fahrer in der Lage sind, mehr Flüssigkeit aufzunehmen, sodass mehr verlorene Flüssigkeit wettgemacht werden kann. Der Körper "lernt", wie er Elektrolyte wie Kalium, Salz oder Chlor effizienter speichern kann.

Auch die Ernährung ist natürlich bei der Vorbereitung ein Thema, aber auch das Bewältigen des Jetlags, die Akklimatisation und der Erholungsprozess nach dem Rennen, den Tests oder einem Training. Die beiden Fitnesstrainer haben für beide Fahrer ein speziell abgestimmtes Ernährungsprogramm entwickelt, das diese strikt befolgen. Es werden genau die richtigen Mengen an Eiweiß, Kohlehydrate, Fette, Vitamine und Mineralien festgelegt.

Während des Rennens arbeiten die Piloten in einer Umgebung, in der Temperaturen von über 50 Grad Celsius herrschen können. In einem durchschnittlichen Rennen verliert ein Fahrer bis zu einem Liter Flüssigkeit. In Malaysia können die Hitze und Luftfeuchtigkeit dafür sorgen, dass sich dieser Wert auf bis zu vier Liter steigert.

In der Vorbereitung auf das Rennen müssen die Fahrer sicherstellen, dass sie ihren Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgen, die gesteigerte Aufnahme muss ebenfalls trainiert werden. Nach dem Training, Qualifying und Rennen muss ebenfalls sichergestellt werden, dass der Körper der Fahrer richtig rehydriert wird.

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