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WTCR Nürburgring: Esteban Guerrieri gewinnt zweites Rennen

Die deutsche Honda-Mannschaft Münnich feierte mit Esteban Guerrieri im zweiten Rennen des WTCR auf dem Nürburgring einen Heimsieg - Frühes Aus für Rene Rast

(Motorsport-Total.com) - Heimsieg für den deutschen Rennstall Münnich im Tourenwagen-Weltcup (WTCR) auf dem Nürburgring. Esteban Guerrieri gewann mit seinem Honda Civic am Samstagvormittag das zweite Rennen auf der Nordschleife vor Pepe Oriola (Campos-Cupra) und Frederic Vervisch (Comtoyou-Audi).

Esteban Guerrieri

Esteban Guerrieri gewann sein erstes Rennen im WTCR Zoom

Auf den folgenden Plätzen kamen Yvan Muller (YMR-Hyundai), Norbert Michelisz (BRC-Hyundai), Yann Ehrlacher (Münnich-Honda), Jean-Karl Vernay, Gordon Shedden (beide WRT-Audi), Nathanael Berthon (Comtoyou-Audi) und Tom Coronel (Boutsen/Ginion-Honda) ins Ziel.

Von Startplatz drei der umgekehrten Startaufstellung aus war Guerrieri im Verlauf der ersten Runde noch auf dem Grand-Prix-Kurs an Polesetter Oriola vorbeigegangen und gab die Führung anschließend bis ins Ziel nicht mehr ab. Oriola fuhr genau so ungefährdet auf Rang zwei und durfte sich über sein zweites Podiumsresultat in dieser Saison freuen.

Sehenswert war der Zweikampf zwischen Vervisch und Muller um Rang drei, bei dem beide Fahrer mehrmals die Positionen wechselten. In der letzten Runde saugte sich Vervisch, der in dieser Saison bisher noch nicht unter die Top 10 gefahren war, auf der langen Gerade Döttinger Höhe im Windschatten von Mullers Hyundai an und ging vorbei.


Fotos: WTCR auf dem Nürburgring 2018


Für Gaststarter Rene Rast (WRT-Audi), der das Rennen von Platz zwei der umgekehrten Startaufstellung aufgenommen hatte, war schon nach fünf Kurven Schluss. Am Ausgang der Ford-Kurve auf der Grand-Prix-Strecke wurde sein Audi vom Auto von Rob Huff (SLR-VW) getroffen. Rast flog ab und landete im Reifenstapel, wo sein Rennen endete. Huff drehte sich nach der Berührung und krachte in das Auto von Benjamin Lessennes (Boutsen/Ginion-Honda).

Für Gabriele Tarquini (BRC-Hyundai) setzte sich ein desaströses Wochenende fort, denn auch im zweiten Rennen blieb der Tabellenführer ohne Punkte. In der ersten Runde geriet der Italiener im schnellen Streckenabschnitt Kesselchen mit Shedden aneinander und krachte in die Leitplanke. Damit wird Tarquini aller Wahrscheinlichkeit im dritten Rennen nicht an den Start gehen können, da ein Rücktransport des Autos und eine Reparatur in der Kürze der Zeit unmöglich erscheint.

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