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WTCC Moskau: Ein Wochenende zum Vergessen für Volvo

Im Regen sind Thed Björk und Fredrik Ekblom mit dem Volvo S60 Polestar nicht konkurrenzfähig, sind mit den gesammelten Erfahrungen aber zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Volvo ging beim sechsten Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) auf dem Moscow Raceway im Regen sprichwörtlich baden. Die fehlende Erfahrung des Teams mit dem S60 Polestar bei nassen Bedingungen wurde in Russland schonungslos aufgedeckt, Thed Björk und Fredrik Ekblom waren auf nasser Bahn nicht konkurrenzfähig. So trat Volvo nach den Plätzen 13 und zwölf von Ekblom sowie Platz 15 und einem Ausfall von Björk ohne WM-Punkte die Heimreise vom Moscow Raceway an.

Fredrik Ekblom

Bei nassen Bedingungen fährt Volvo der Konkurrenz noch hinterher Zoom

"Das war ein Wochenende zum Vergessen, zumindest was die Ergebnisse angelangt", gibt Björk unumwunden zu. "Nicht jedoch gemessen an dem, was wir gelernt haben", kann der Schwede den Tagen von Moskau dennoch etwas Positives abgewinnen. "Im Vergleich zum Regenrennen in Marrakesch haben wir deutliche Fortschritte gemacht." Das sieht auch Motorsportchef Alexander Murdzevski Schedvin so: "Das war eines dieser Rennen, die auf dem Papier nicht so gut aussehen, uns aber trotzdem für die Zukunft viel gebracht haben."

Allerdings reichen diese Fortschritte bei weitem noch nicht aus, um bei feuchten Bedingungen mit der Konkurrenz zu kämpfen. Volvo hatte vor dem Einstieg in der WTCC nur anderthalb Tage im Nassen getestet, und während der Rennwochenenden bleibt in den kurzen Sessions keine Zeit für Experimente mit der Abstimmung.


Fotos: WTCC in Moskau, Rennen


Dagegen hilft aus Sicht von Ekblom nur eines: "Es ist im Grunde recht einfach: Wir müssen mehr testen, vor allem im Nassen. Das wird aber irgendwann passieren, wir müssen nur geduldig sein", sagt er. Dafür müssen die Piloten aber bis zum Aufbau eines Testautos warten, da die Rennfahrzeuge von Moskau aus nun quer durch Europa nach Vila Real reisen und dort dann Richtung Argentinien verschifft werden.

Nach einigen erfolgreichen Rennen in der Frühphase der Saison flachte sich die Lernkurve bei Volvo bei den vergangenen Rennen deutlich ab. Daher ist für die Piloten aktuell vor allem Geduld gefragt: "Das ist für einen Rennfahrer in einem neuen Programm die schwierigste Phase. Man kommt dem wahren Potenzial des Autos immer näher, muss aber zwei Schritte zurück machen um einen nach vorne zu kommen", veranschaulicht Ekblom die Situation.

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