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WTCC Moskau: Honda im Regen an der Spitze

Tiago Monteiros Bestzeit im nassen zweiten Freien Training von Moskau untermauert die Favoritenstellung von Honda - Lada weiter stark, Citroen mit Rückstand

(Motorsport-Total.com) - Honda und Lada bestimmen am sechsten Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) 2016 auf dem Moscow Raceway weiterhin das Tempo. Im zweiten Freien Training, das am Samstagvormittag bei regnerischen Bedingungen stattfand, belegten Fahrer der beiden Marken die ersten fünf Plätze. Die Bestzeit ging an Tiago Monteiro (Honda), der mit 1:55.309 Minuten 0,257 Sekunden schneller war als sein Teamkollege Norbert Michelisz.

Tiago Monteiro

Tiago Monteiro sicherte sich im zweiten Freien Training die Bestzeit Zoom

"Es war sehr rutschig. Man musste die richtige Linie, die richtige Balance und den richtigen Reifendruck finden und dann Vertrauen zum Auto aufbauen", schildert Monteiro. Letzteres gelang dem Portugiesen offenbar sehr gut. "Das Auto fühlt sich gut an, lediglich am Kurveneingang und -ausgang ist es etwas heikel." Bei zunächst zunehmendem, am Ende der 30-miütigen Session dann nachlassendem Regen rutschten alle Fahrer in ihren Autos herum und suchten nach dem Limit auf der feuchten Bahn.

Lada-Speerspitze war beim Heimspiel des russischen Herstellers diesmal Gabriele Tarquini, der mit einem Rückstand von 0,270 Sekunden auf die Bestzeit Monteiros auf die dritte Position fuhr. Hinter dem Italiener bestätigte Rob Huff im dritten Honda die starke Form des Werksteams der Japaner. Hugo Valente folgte in einem weiteren Lada auf Rang fünf.

Guter Sechster war James Thompson (Münnich-Chevrolet), der damit bester Vertreter aus der Privatfahrerwertung war. Citroen zeigte sich im Vergleich zum ersten Freien Training verbessert, konnte die Zeiten der Schnellsten aber nicht mitgehen. Yvan Muller hatte als Siebter 1,619 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Volvo kommt bei nassen Bedingungen nach wie vor nicht auf Tempo, Thed Björk und Fredrik Ekblom landeten nur auf den Positionen 13 und 17.

Lada-Pilot Nick Catsburg sorgte für eine Wiederholung eines Zwischenfalls, der Norbert Michelisz 2015 auf dem Slovakiaring passiert war. Catsburg beschrieb für die TV-Übertragung eine Runde aus dem fahrenden Auto und kam dabei, wie vor gut einem Jahr Michelisz in der Slowakei, von der Strecke ab und musste durchs Kiesbett fahren. Catsburg konnte seine Runde aber fortsetzen und wurde am Ende Elfter.

Das Qualifying beginnt um 13:00 Uhr MESZ, und auch dann könnte der Regen eine Rolle spielen. "Es könnte etwas mehr regnen, im Moment hört es aber auf. Es könnte eine Lotterie werden", blickt Monteiro auf die Wettervorhersage. Der Honda-Pilot ist aber zuversichtlich, dass sein Civic bei jedem Wetter in Moskau für ein Spitzenergebnis gut ist. "Wir waren im Trockenen schnell und auch bei feuchten Bedingungen. Hoffentlich sind wir es auch, falls es richtig nass sein sollte", so Monteiro.

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