powered by Motorsport.com
  • 06.09.2011 18:08

  • von Stefan Ziegler

Wieder ein Rückschlag für Barth: "Nehme das Positive mit"

Zwei "Nuller" in Valencia: Technische Defekte und ein unglücklicher Rennunfall hinderten Fredy Barth in Spanien am Einzug in die Top 10 - Hoffen auf Asien

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich hatte Fredy Barth gehofft, in Valencia einen guten Start in die letzte Saisonphase 2011 zu erwischen, doch Fortuna war dem Schweizer wie schon so oft nicht hold. Schon im Training zickte der 1,6-Liter-Turbomotor im SR Leon 1,6T, sodass Barth das Potenzial seines Fahrzeugs nie wirklich entfalten konnte. In Qualifikation und Rennen das gleiche Bild - Spanien brachte Barth kein Glück.

Titel-Bild zur News: Fredy Barth

Fredy Barth in Valencia: Das Tempo war da, das Rennglück wieder einmal nicht...

Vom 14. Startplatz aus nahm der 31-Jährige Kurs auf die Punkteränge der WTCC und kam diesen auch nahe, mehr als einige spektakuläre Manöver sprangen für Barth aber nicht heraus. In Lauf eins kollidierte der SEAT-Fahrer mit Mehdi Bennani (Proteam), hatte jedoch erneut mit der Technik zu kämpfen. Unterm Strich war so nicht viel zu machen - das Ziel sah Barth in diesem Rennen nicht.

Auch im zweiten Lauf kam der schweizer Rennfahrer nicht über die Runden, sondern stellte sein Auto vorzeitig in der Box ab. Wieder keine Punkte - die Achterbahnfahrt von Barth fand in Valencia also ihre Fortsetzung. Davon will sich der Routinier aber nicht entmutigen lassen. Barth zeigt sich einmal mehr sehr kämpferisch: "Ich nehme das Positive aus diesem Wochenende mit", hält er in Spanien fest.

"Den über 70 Teamgästen, schien es trotz nicht erfreulichem Rennverlauf bei uns gut gefallen zu haben. Auch, wenn die Ergebnisse nicht den Fortschritt widerspiegeln, den SEAT-Swiss seit den Rennen in Oschersleben gemacht hat. Speziell der Motor ist jetzt leistungsmäßig auf einer Höhe mit den Topteams, nur Fahrbarkeit und natürlich Zuverlässigkeit müssen noch verbessert werden."


Fotos: Fredy Barth, WTCC in Valencia


"Ein Punkterang wäre ohne die Aussetzer auf jeden Fall möglich gewesen", meint Barth. "Ich bin mir aber sicher, dass ich bei den letzten drei Events in Japan, China und Macao noch ein paar WM-Punkte einfahren werde, denn bis zur Asien-Tournee wird in Barcelona noch fleißig am Motor und Komponenten weiterentwickelt", erläutert der Schweizer, aktuell 16. in der WM-Gesamtwertung.