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Wiechers-Sport mit Reifentests und Rückkehrer D'Aste

Gemeinsam mit den Werksteams von BMW und Chevrolet war auch Wiechers-Sport in Portimão - Sponsorensuche für zweites Auto läuft noch

(Motorsport-Total.com) - Für den deutschen Wiechers-Privatrennstall hat die neue Saison zur Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC mit Testfahrten im portugiesischen Portimão begonnen. Auf der neuen Rennstrecke an der Algarve kamen sowohl Rückkehrer Stefano D'Aste als auch BTCC-Pilot Colin Turkington zum Einsatz, der Reifentests für Yokohama durchführte. Trotz regnerischer Bedingungen konnte das Wiechers-Team einige wertvolle Erkenntnisse sammeln und zeigte sich sehr angetan von der neuen Rennstrecke.

Oliver Tielemans

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen an: Wiechers testete in Portugal Zoom

Während BMW und Chevrolet bereits ab Mittwoch vor Ort waren, stieß Wiechers-Sport am zweiten Tag der Tests in Portugal zum WTCC-Aufgebot. "Der erste Testtag fand bei Regen statt, wobei die anderen Werksteams bereits am Vortag mit den Testfahrten begonnen hatten", berichtete Wiechers' Technischer Direktor Thomas Schiemann gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Mit Colin konnten wir relativ schnell ein Regensetup finden, was gut funktionierte."#w1#

D'Aste und Turkington im Testeinsatz

"Daher haben wir am Donnerstag den Regenreifentest durchgeführt. Colin ist ein sehr konstanter Fahrer und sehr aussagekräftig. Trotz des Regens konnten wir gute Regensetup-Daten für weitere Veranstaltungen sammeln", fasste Schiemann die Tätigkeit des Gasttesters Turkington zusammen. "Der Reifentest kam auf Anfrage von Yokohama zustande", erläuterte Teammanager Dominik Greiner. "Yokohama testete in Portimao mit uns Reifen für die Schwedische Tourenwagen Meisterschaft."

Stefano D'Aste

Zurück bei Wiechers-Sport: Stefano D'Aste hat 2009 wieder den WM-Titel anvisiert Zoom

Als Testfahrer habe sich Yokohama den Briten ausgesucht, sagte Greiner. Neben Turkington kam schließlich auch noch Stammfahrer Stefano D'Aste zum Einsatz, der bereits 2007 mit Wiechers-Sport den WM-Titel bei den Privatfahrern geholt hatte. "Am Freitagmorgen begannen wir dann mit Stefano und dem Regensetup vom Vortag", meinte Schiemann. "Dass dieses Regensetup gut war, belegten auch die Zeiten von Stefano. Er konnte die Bestmarken vom Vortag bestätigen."

"Ab Mittag trocknete die Strecke ab und wir haben schnell ein Trockensetup erarbeitet, mit dem Colin dann am Nachmittag den eigentlichen Yokohama-Test für Schweden durchgeführt hat. Nachdem wir einige Reifensätze im Qualifying-Tempo verarbeitet hatten, konnten wir die guten Zeiten der Werksteams knapp bestätigen", erzählte Schiemann. "Zum Schluss konnte Stefano dann weitere drei Runden fahren und dabei ebenfalls die guten Zeiten von Colin mitgehen."

Zweites Cockpit nach wie vor unbesetzt

"Resultierend aus dem gesamten Test kann man sagen, dass sowohl Yokohama als auch wir viel bei diesem Test gelernt haben", zog Schiemann abschließend eine positive Testbilanz. "Wir danken Yokohama, dass sie bei diesem Test auf uns zurückgegriffen haben." Angetan zeigte sich der Technische Direktor des Wiechers-Teams auch vom Autódromo Internacional do Algarve, das die Testfeuertaufe der WTCC-Rennwagen hervorragend meisterte.

Autódromo Internacional do Algarve

Das Autódromo Internacional do Algarve fand sofort großen Anklang bei Wiechers Zoom

"Wir waren sehr überrascht von dieser modernen Rennstrecke. Die gesamte Anlage ist sehr modern, die Boxen sind perfekt ausgestattet. Die Grip-Verhältnisse waren überraschend gut für eine neue Rennstrecke, die Auslaufzonen sind ebenfalls großzügig angelegt", meinte Schiemann. "Die Strecke ist sehr schön in die Landschaft eingebettet. Der Kurs ist vergleichbar mit Istanbul, Spa-Francorchamps und Brünn, mit sehr schönen Bergauf- und Bergab-Passagen."

Nichts Neues hat das Team hinsichtlich der Besetzung des zweiten Cockpits zu vermelden - denn hier fehlt nach wie vor ein Hauptsponsor, der die Finanzierung des weiteren BMW 320si mit trägt. Laut Teammanager Greiner befindet sich der Privatier-Rennstall derzeit in Gesprächen mit einigen ausgezeichneten Rennfahrern, konnte noch keinen Vertragsabschluss für den zweiten Drive verkünden. Greiner: "Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage ist es derzeit nicht gerade einfach, einen Sponsor zu finden. Dennoch sehen wir dem Ganzen optimistisch entgegen."

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