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Taniguchi-Crash: "Das hätte er vermeiden können..."

Bamboo-Teamchef Richard Coleman über den heftigen Unfall von Yukinori Taniguchi im ersten China-Rennen: "Es ging noch einmal glimpflich aus"

(Motorsport-Total.com) - Das erste Schanghai-Rennen der WTCC endete beinahe im Chaos: Yukinori Taniguchi (Bamboo) war in der vorletzten Runde mit Charles Ng (Engstler) kollidiert, der sich direkt vor ihm gedreht hatte. Mit waidwundem Fahrzeug bog Taniguchi aber nicht in die Boxengasse ab, sondern drehte noch eine weitere Runde. Dies erwies sich als falsche Entscheidung, denn schlussendlich krachte es heftig.

Yukinori Taniguchi

Yukinori Taniguchi zerlegte seinen Chevrolet Cruze 1,6T im ersten Rennen Zoom

Schon beim Anbremsen der ersten Kurve schoss Taniguchi in seinem Chevrolet Cruze 1,6T über den Streckenrand hinaus und brachte das bockige Auto nur mit Mühe zurück auf Kurs. Kurz darauf schlug der japanische Rennfahrer hart in die Leitplanken ein und strandete mitten auf der Ideallinie. Unter doppelt geschwenkten gelben Flaggen reagierte das Feld aber richtig und es geschah nichts weiter.


Fotos: Bamboo, WTCC in Schanghai


Bamboo-Teamchef Richard Coleman zeigt sich trotzdem nicht gerade begeistert vom Handeln seines Piloten. "Das hätte er auch vermeiden können", sagt der Brite gegenüber 'Eurosport'. "Egal. Er wurde zum Glück nicht verletzt und somit ging es ja noch einmal glimpflich aus." Die Mechaniker hatten den Grund für das Abfliegen rasch ausgemacht: Der Chevrolet hatte eine total kaputte Lenkung.

"Yukinori kollidierte mit dem Auto, das sich vor der Haarnadel gedreht hatte. Dabei wurde die Lenkung in Mitleidenschaft gezogen", erklärt Coleman. "Als er dann die erste Kurve anbremste, brach die Spurstange. Er hätte diesen Defekt erkennen und das Fahrzeug am Streckenrand abstellen sollen, doch weil die Lenkung für ihn gerade war, fuhr er weiter. In Kurve vier knallte er dann in die Mauer."

Der Schaden war danach zu groß, als dass Bamboo das havarierte Fahrzeug noch einmal hätte herrichten können. Taniguchi war daher gezwungen, das zweite Rennen auszulassen. "Außerdem waren die Streckenposten sehr langsam bei der Rückführung des Autos. C'est la vie", sagt Coleman. Es war ohnehin nicht das Wochenende seines Teams: Bamboo sammelte lediglich zwei Punkte.

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