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Muller mit deutlicher Bestzeit im Warmup

Yvan Muller fährt im Warmup auf dem Salzburgring eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz - Schrecksekunde für Polesitter Rob Huff

(Motorsport-Total.com) - Neuer Tag - altes Bild am Salzburgring. Auch im Warmup zeigten die Chevrolet-Piloten, welches Auto in Österreich das Schnellste ist. Yvan Muller führte ein Chevy-Quartett an und fuhr souverän die Bestzeit. Mit einer Zeit von 1:26.581 Minuten war er dabei 0,577 Sekunden schneller als sein Teamkollege Alain Menu. Bei erneut besten Wetterbedingungen war Mullers Rundenzeit damit über zwei Zehntelsekunden schneller als die Pole-Position-Zeit seines Teamkollegen Rob Huff am Samstag.

Titel-Bild zur News: Yvan Muller, Robert Huff, Alain Menu

Die Cevrolet-Werksfahrer diktierten auch im Warmup am Salzburgring das Tempo

Polesitter Huff folgte mit einem Rückstand von 0,722 Sekunden auf Rang drei. Der Brite sorgte jedoch für eine Schrecksekunde in der Chevy-Box. Huff kam in der schnellen Fahrerlagerkurve von der Strecke ab. Sein Cruze drehte sich ins Kiesbett und touchierte mit der linken Seite des Hecks leicht die Leitplanke. Mit viel Glück entging Huff einem größeren Abflug. Abgesehen davon verlief das Warmup ohne größer Zwischenfälle, lediglich Tom Coronel (ROAL), Stefano D'Aste (Wiechers) und Muller mussten in der ersten Schikane je einmal in den Notausgang ausweichen.

Alex MacDowall (Bamboo) auf Platz vier bestätigte die starke Leistung der Chevrolet. Erste Chevrolet-Verfolger war SEAT-Fahrer Gabriele Tarquini (Lukoil) auf Platz fünf. Für ein Ausrufezeichen sorgte Ford-Pilot James Nash (Aon), der im Warmup mit einer Zeit von 1:28.064 Minuten die sechstschnellste Zeit fuhr. Hinter ihm folgte mit Pasquale di Sabatino (Bamboo) ein weiterer Chevrolet, schnellster BMW-Pilot war Norbert Michelisz (Zengö) auf Rang acht.


Fotos: WTCC in Salzburg


Darryl O'Young (Special Tuning) und Tiago Monteiro (Tuenti) komplettierten die Top 10. Wiechers-Mann D'Aste war Zwölftschnellster, die beiden Engstler-Piloten Franz Engstler und Charles Ng reihten sich auf den Positionen 15 und 16 ein.