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  • 06.09.2011 17:17

  • von Stefan Ziegler

Michelisz: "Es waren die Runden meines Lebens"

BMW Fahrer Norbert Michelisz grämt sich nicht zu sehr über seinen Schnitzer in der Zielkurve, sondern erfreut sich vielmehr an seinem Tempo

(Motorsport-Total.com) - Norbert Michelisz kehrte mit einem Erfolgserlebnis aus der Sommerpause zurück. Der Ungar landete im spanischen Valencia zweimal auf dem siebten Platz, verlor aber die Führung bei den Privatfahrern an seinen BMW Markenkollegen Kristian Poulsen (Engstler). Auch, weil Michelisz im zweiten Lauf in der Zielkurve ein schwerer Fehler unterlief: Ein Dreher kostete den 27-Jährigen einen Podestrang.

Titel-Bild zur News: Norbert Michelisz, Yvan Muller

Im Chevrolet-Sandwich: Norbert Michelisz lag in Lauf zwei sehr gut im Rennen...

Rob Huff (Chevrolet) bremste sich auf der letzten Rille an Michelisz vorbei, der seinerseits einen Konter wagen wollte, sich beim Herausbeschleunigen auf die Zielgerade aber vertat und plötzlich gegen die Fahrtrichtung dastand. Wichtige Sekunden und Positionen gingen verloren - unter anderem auch die Führung bei den Privatiers. Entsprechend enttäuscht zeigt sich Michelisz nach dem Malheur.

"Es tut mir sehr leid um das, was passierte. Es hätte dem Team sehr viel an Schwung verliehen, wenn ich auf das Podest gefahren wäre", sagt der ungarische WTCC-Pilot. "Die Fahrt in die Boxengasse war nach dem Rennen nicht besonders toll, doch ich nehme das Positive aus diesem Event mit. Das ist unvergesslich", meint Michelisz. Er habe in Valencia sehr viele wertvolle Erfahrungen gemacht.

"Hier am Start zu sein und das Tempo von Yvan Muller mitgehen zu können, war ein Gefühl, das ich bis dato nur aus meiner Vorstellung kannte. Es waren die Runden meines Lebens und ich hatte die ganze Zeit über ein Lächeln im Gesicht", erläutert der 27-Jährige. Aus diesem Grund sei er wegen seines Drehers in der letzten Kurve nicht allzu betrübt. Michelisz verbucht diesen als gute Lektion.


Fotos: Norbert Michelisz, WTCC in Valencia


"Der Fehler lag an meiner Unerfahrenheit", meint der Rennsieger von Macao 2010 und kündigt an: "Ich werde natürlich mein Bestes tun, um dergleichen in Zukunft zu vermeiden. Ich muss noch einiges lernen, denke ich." Bislang schlägt sich Michelisz in seiner erst zweiten Saison aber beachtlich, denn obwohl er in Brasilien nicht am Start war, belegt er mit 78 Punkten in der Gesamtwertung Platz acht.

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