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Lada bejubelt die ersten Punkte

Nur zwei Wochen nach dem Drama um Jaap van Lagen bescherte James Thompson dem noch jungen Lada-Werksteam seine ersten sechs WM-Punkte

(Motorsport-Total.com) - Schon in Oschersleben schnupperte Lada an den Punkterängen, in Imola hatte das russische Team dann die Nase mittendrin: James Thompson fuhr sowohl im ersten als auch im zweiten Rennen auf den sechsten Rang und erfüllte damit einen lange gehegten Wunsch der Teamleitung. Entsprechend positiv gestimmt gaben sich die Lada-Protagonisten nach den beiden Sprintrennen von Italien.

James Thompson

Mit leichten Gebrauchsspuren am Kühler holte James Thompson zweimal Punkte

"Es war ein großartiges Wochenende für Lada - und das auf einem Kurs, den ich einfach liebe", sagt Thompson. "Diese beiden Ergebnisse zeigen ganz klar, dass wir Fortschritte machen. Durch unsere kontinuierlich harte Arbeit scheint das Fahrzeug immer besser zu werden. Aber bleiben wir realistisch: Wir haben noch viel zu tun", so der britische Routinier, der nun sechs WM-Zähler auf dem Konto hat.#w1#

"Diese beiden Resultate sind ein Zeichen dafür, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen", meint Thompson. Teamkollege Ladygin ergänzt: "Ich hatte an diesem Wochenende sehr viel Spaß. Dieser Kurs ist einfach fantastisch und ich hatte einige sehr schöne Duelle - auch wenn ich manchmal mit der Balance des Autos kämpfte. Mit meiner Geschwindigkeit und den Ergebnissen bin ich zufrieden."


Fotos: WTCC in Imola


Van Lagen haderte hingegen mit seinem Abschneiden: "In der Qualifikation wurde ich von einem Bremsproblem eingeschränkt. Als wir diese Schwierigkeiten gelöst hatten, war ich sehr zufrieden mit dem Auto. Das haben wir mit den Rundenzeiten unterstrichen, die ich im Rennen hinlegen konnte. Die lagen allesamt auf einem ähnlichen Niveau wie die Umläufe von James", berichtet der Niederländer.

Shapovalov ist stolz auf sein Team

"Leider hat einem Rivalen nicht sonderlich gut geschmeckt, dass ich vor ihm fuhr. Er drückte mich von der Bahn, was für den Wagen leider einige schwerwiegende Konsequenzen hatte. Das Auto ist total hinüber", sagt van Lagen - der 32-Jährige war im ersten Rennen mit Kristian Poulsen aneinander geraten und legte einen Überschlag ins Kiesbett der Tamburello-Kurve. Van Lagen blieb unverletzt.

So konnte Teamchef Viktor Shapovalov trotz dieses schweren Unfalls ein zufriedenes Fazit ziehen: "Für uns war das schlichtweg ein fantastisches Wochenende. Wir haben nicht nur unsere ersten WM-Zähler geholt, sondern konnten auch unsere Geschwindigkeit bis zu dem Punkt verbessern, dass wir mit unseren Rivalen konkurrieren konnten", gibt das russische Teamoberhaupt zu Protokoll.

"Wir dürfen durchaus stolz sein auf unsere bisherigen Errungenschaften. Ich möchte mich bei unseren Fahrern und unserem Team dafür bedanken, dass sie an unser Potenzial geglaubt haben. Wir werden auch weiterhin hart an der Entwicklung arbeiten und wollen diese Geschwindigkeit auch in Zukunft an den Tag legen", so Shapovalov abschließend. Damit ist Lada endgültig in der WTCC angekommen.

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