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Huff gewinnt in Marrakesch!

Chevrolet-Pilot Rob Huff konnte die Prozession von Marokko für sich entscheiden - Jörg Müller mit P8 und Pole-Position für Lauf zwei - BMW ohne Chance

(Motorsport-Total.com) - Chevrolet-Pilot Rob Huff hat seine Pole-Position in Marrakesch in einen Start-Ziel-Sieg umgemünzt. Der britische Rennfahrer ließ auf dem 4,624 Kilometer langen Stadtkurs überhaupt nichts anbrennen und krönte sich zum ersten WTCC-Sieger in Afrika. Gabriele Tarquini und Jordi Gené (beide SEAT) folgten auf den weiteren Plätzen, Jörg Müller (BMW) schnappte sich P8 und die Pole für Lauf zwei. Riesenüberraschung: Lokalmatador Mehdi Bennani holt bei seinem Debüt den Privatier-Sieg und P9!

Robert Huff

Erst die Pole, dann der Sieg: Rob Huff bescherte Chevrolet Saisonerfolg Nummer 1 Zoom

Mit großer Spannung hatte die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) die beiden Sprintrennen in Marrakesch erwartet - doch statt reichlich Überholmanövern und aufregenden Zweikämpfen gab's in Afrika lediglich ein Windschattenfahren und eine Prozession vom Start ins Ziel. Für Abwechslung sorgten ein paar wenige Abflüge, die unter anderem Rickard Rydell (SEAT) schon in Runde eins zum Verhängnis wurde.#w1#

Prozession in Marrakesch

Viele Piloten hatten vor dem Rennstart spekuliert, dass es in Kurve eins sehr eng werden würde - und prompt ging den Fahrern im Mittelfeld die Strecke aus: SEAT-Fahrer Rydell legte sich mit BMW Pilot Müller an und es kam zu einer leichten Kollision, in deren Folge Rydell noch in Kurve eins von der Strecke rutschte und in der Mauer landete. Mit gebrochener Radaufhängung blieb der Schwede liegen, das Feld zog indes unbeteiligt vorbei.

Mehdi Bennani

Mehdi Bennani schaffte die Sensation: Der Marokkaner holte den Privat-Heimsieg! Zoom

Diese Aktion rief erst einmal das Safety-Car auf den Plan, welches das Starterfeld einsammelte und einmal in geordneter Reihenfolge um den Kurs führte. Doch auch nach dem Restart und der Bergung des havarierten Rydell-Autos tat sich nicht viel. Huff konnte sich schon in den Anfangsrunden einen kleinen Vorsprung erarbeiten, Tarquini folgte dem Briten wie ein Schatten. Großes Pech dagegen für Franz Engstler (BMW).

Der deutsche Privatier fiel schon auf den ersten Metern deutlich zurück und konnte sich nach einem Mauerkontakt nur auf P11 ins Ziel retten. Etwas besser machte es Müller, der trotz Feindkontakt in Kurve eins seinen achten Platz behaupten und somit die Pole-Position für Lauf zwei erobern konnte. Im Windschatten des BMW Team Germany Piloten fegte die große Sensation des Tages über die Ziellinie: Mehdi Bennani (SEAT).


Fotos: Rennwochenende in Marrakesch


Huff beschert Chevrolet den ersten Cruze-Erfolg

Der marokkanische Debütant lieferte ein fehlerfreies und souveränes Rennen ab, holte sich P9 und den Sieg bei den Privatfahrern. Entsprechend groß war der Jubel bei der Siegerehrung, als Bennani sich zu den siegreichen WM-Fahrern gesellte. Nur wenig überraschend durfte sich Huff als erster Cruze-Sieger feiern lassen - Tarquini und Gené folgten ihm auf den Plätzen. Dabei leistete sich Champion Yvan Muller einen seiner wenigen Fehler.

Jordi Gené

Jordi Gené fegte noch in der vorletzten Runde an Kollege Yvan Muller vorbei Zoom

In der vorletzten Runde kam der Franzose in einer Schikane etwas zu weit raus, Gené stach gnadenlos in die Lücke und raubte dem Titelverteidiger den sicher geglaubten Podestplatz. Doch auch andere Piloten sollten Schwierigkeiten bekommen: Auf der Jagd nach Augusto Farfus (BMW) verabschiedete sich Tom Coronel (SEAT) zwischenzeitlich in die Reifenstapel und Stefano D'Aste (BMW) drückte Kristian Poulsen (BMW) in die Bande.

Während Rydell im zweiten Lauf aufgrund des umfangreichen Schadens nicht mehr an den Start gehen kann, wird BMW Fahrer Müller von P1 ins Rennen gehen. Die Münchener können eventuell vom kniffligen Kursverlauf und den überraschend wenigen Überholmöglichkeiten profitieren. Die Hauptrolle wird allerdings sicherlich wieder der SEAT-Express spielen - Chevrolet dürfte ebenfalls zu den Favoriten zählen...

Die Startaufstellung für Lauf zwei (Top 10):

01. Jörg Müller (BMW)
02. Alain Menu (Chevrolet)
03. Nicola Larini (Chevrolet)
04. Tiago Monteiro (SEAT)
05. Yvan Muller (SEAT)
06. Jordi Gené (SEAT)
07. Gabriele Tarquini (SEAT)
08. Rob Huff (Chevrolet)
09. Mehdi Bennani (SEAT)
10. Andy Priaulx (BMW)

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