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Flaggensignale missachtet: Strafenflut in Suzuka

Technische Fehler, nicht beachtete Flaggen und weiße Linien: Die Rennleitung verhängte am Samstag einige Strafen gegen diverse "Übeltäter"

(Motorsport-Total.com) - Die WTCC gastiert an diesem Wochenende zum ersten Mal im japanischen Suzuka, doch für einige Piloten erwies sich der berühmte Rennkurs bisher als kein gutes Pflaster. Gleich eine ganze Reihe an Fahrern fiel am Samstag nämlich unangenehm auf, sodass die Rennleitung hart durchgreifen und diverse Strafen verhängen musste. Manche "Übeltäter" wurden sogar mehrfach zur Kasse gebeten.

Pepe Oriola

Ob Pepe Oriola und Co. in Suzuka zu viel Ablenkung haben? Man weiß es nicht... Zoom

Der große Renner waren offensichtlich die Flaggensignale der Streckenposten, denn diese schienen kaum einen Fahrer zu interessieren. Gleich sechs Piloten waren im Freien Training und im Qualifying nicht aufmerksam genug und müssen nun den Preis dafür zahlen. Fredy Barth (SEAT-Swiss) kam noch am besten davon: Der Schweizer sah die Zielflagge im Training zweimal und wurde verwarnt.


Fotos: WTCC in Suzuka


Jeweils 1.000 Euro müssen Fabio Fabiani (Proteam) und Masaki Kano (KK) entrichten, weil sie sich im ersten Freien Training nicht davon beeindrucken ließen, dass ihnen die Rennleitung aufgrund ihrer defekten Scheinwerfer erst die "Spiegelei"-Flagge und später die schwarze Flagge zeigte. Pepe Oriola (Sunred) kostete ein Missachten der gelben Warnflaggen sogar 1.500 Euro, doch da war noch mehr.

Weitere 250 Euro muss der junge Spanier für das Überfahren der weißen Linie abdrücken, außerdem wurde Oriola in der Boxengasse mit 7 km/h zu viel gemessen. Dies resultierte in 350 Euro. Yukinori Taniguchi (Bamboo) überholte im Freien Training indes unter Gelb, was ihn 1.500 Euro kostet. Fabiani, einer der "Wiederholungstäter", kam für Missachten der gelben Flaggen auf 3.000 Euro.

Hiroki Yoshimoto (Sunred) fiel einem technischen Mangel zum Opfer: Weil die Datenaufzeichnung an seinem SR Leon 1,6T nicht den Regeln entsprach, werden 2.000 Euro fällig. Toshihiro Arai (Chevrolet), ein weiterer japanischer Lokalmatador, verpasste hingegen den Wiege-Termin in der Qualifikation und verlor deshalb alle gefahrenen Zeiten. Arai startet am Sonntag von ganz hinten.

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