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Citroen rätselt: Woran lag die schwache Performance?

Bei Citroen hat man noch keine Antwort auf das durchwachsene Abschneiden in Moskau: Schlechtestes WTCC-Wochenende von Jose-Maria Lopez

(Motorsport-Total.com) - Während Lada über den Zweifachsieg beim Heimspiel jubelte, herrschte in der erfolgsverwöhnten Citroen-Werksmannschaft nach den Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf dem Moscow Raceway Katerstimmung. Im Regen von Russland war von der Dominanz der C-Elysee nicht viel zu sehen. Yvan Muller betrieb mit Platz drei im Eröffnungsrennen noch ein wenig Schadensbegrenzung, verpasste im Hauptrennen aber die Punkteränge und konnte sich nicht mal gegen Rookie Ferenc Ficza (Zengö-Honda) zur Wehr setzen.

Jose-Maria Lopez

Jose-Maria Lopez wurde in Moskau zum wehrlosen Opfer Zoom

Nicht viel besser erging es seinem Teamkollegen Jose-Maria Lopez. Der zweimalige Weltmeister verpasste am Samstag im Qualifying zum ersten Mal als Stammfahrer in der WTCC Q3. In den beiden Rennen am Sonntag kam Lopez nur auf die Plätze fünf und acht und trat mit gerade einmal 14 WM-Punkten im Gepäck die Heimreise an - schlechter war seine Punkteausbeute an einem Rennwochenende der WTCC noch nie.

"Diese beiden Rennen waren wirklich schwierig. Der Grip baute schon nach einer Runde ab, und ich konnte unsere Rivalen nicht mehr in Schach halten", stellt Lopez ernüchtert fest. Auch Muller musste in Eröffnungsrennen nach anfänglicher Führung schnell einsehen, dass er die Lada-Piloten nicht aufhalten kann. "Ich habe früh gemerkt, dass ich Gabriele (Tarquini) und Nick (Catsburg; Anm. d. Red.) nicht halten kann und bin daher mit dem Podium zufrieden. Das ist nicht das Ergebnis, von dem man träumt, aber unter diesen Umständen muss ich damit zufrieden sein", so der Franzose.


Fotos: WTCC in Moskau


Bei der Suche nach der Ursache der unterdurchschnittlichen Performance tappte Citroen am Sonntag noch im Dunkeln. "Es ist schwierig, einen bestimmten Grund für unsere ausbleibenden Erfolge auszumachen: Die 80 Kilogramm Ballast, die Wetterbedingungen, die Reifen, die Strecke...", rätselt Teamchef Yves Matton. "Es ist vielleicht eine Kombination aus all diesen Dingen. Wie müssen nun daran arbeiten zu verstehen, was schiefgelaufen ist."

Trotz der schwachen Ergebnisse kann Lopez aber dennoch zufrieden auf den Ausflug nach Moskau zurückblicken. "Es war kein schlechtes Wochenende, denn ich habe meinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft ausgebaut." Dort hat der amtierende Weltmeister zur Saisonhalbzeit einen Vorsprung von 105 Punkten auf die punktgleichen Mehdi Bennani und Catsburg und liegt damit überdeutlich auf Kurs zu WM-Titel Nummer drei.

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