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Ogier: Zweite Saisonhälfte wird eine Herausforderung

Trotz der knappen Niederlage blickt Sebastien Ogier zufrieden auf die Rallye Italien zurück, weiß aber, dass er sich in der zweiten Saisonhälfte der WRC steigern muss

(Motorsport-Total.com) - Aus 0,8 Sekunden Vorsprung wurden bei der letzten Prüfung 0,7 Sekunden Rückstand. Bei der Rallye Italien auf Sardinien musste sich Sebastien Ogier (Ford) am vergangenen Wochenende in einem packenden Finale nur äußerst knapp Thierry Neuville (Hyundai) geschlagen geben, der damit seine Führung in der Fahrerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ausbauen konnte.

Sebastien Ogier, Julien Ingrassia

Sebastien Ogier geht mit 27 Punkten Rückstand in die zweite Saisonhälfte Zoom

Trotz der knappen Niederlage schiebt Ogier aber keinen Frust, sondern blickt zufrieden auf seine Vorstellung auf Sardinien zurück. "Bei der letzten Prüfung zu verlieren ist nie ideal, aber wir können nicht unglücklich sein mit dem, was wir an diesem Wochenende erreicht haben", sagt er.

Neuville, der sich mit sechs WP-Bestzeiten am Ende der Rallye an Ogier heran und letztlich vorbei gekämpft hatte, sei an diesem Wochenende einfach besser gewesen, erkennt der fünfmalige Weltmeister an. "Ich habe alles gegeben, war aber nicht in der Lage so viel Risiko einzugehen wie Thierry", sagt Ogier. "Ich bin ja hinter ihm gestartet und konnte anhand seiner Spuren sehen, dass er ans Limit gegangen ist. Er ist unglaubliche Zeiten gefahren."


Fotostrecke: Die knappsten Rallyes der WRC-Geschichte

Auch wenn Neuville sechs Rallyes vor dem Saisonende bei 27 Punkten Vorsprung laut Ogier schon einen "Joker" hat, sieht der Franzose auch positives an seiner Verfolgerrolle. "Ich freue mich, dass nun viele Rallyes kommen, bei denen ich nicht die Prüfungen eröffnen muss. Es scheint fast so, als hätte mir diese Last auf den Schultern das Leben schwer gemacht", meint er. "Die zweite Saisonhälfte wird eine Herausforderung, aber die werde ich annehmen."

Um diese zu meistern, müssen sowohl Ogier selbst als auch sein M-Sport-Team aber zulegen, wie der Franzose anmerkt. "In einigen Bereichen sind wir nicht so stark wie Thierry mit seinem Hyundai. Daran müssen wir arbeiten und versuchen stärker zu sein", sagt er. "Die nächste Rallye in Finnland wird völlig anders, und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Fiesta dort sehr gut funktionieren wird."

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