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WEC-Rookietest Bahrain 2021: Debüt für Ogier und Bestzeit für Flörsch

Während Sebastien Ogier beim Rokkietest der WEC in Bahrain seine ersten Runden im Hypercar absolvierte, fuhr Sophia Flörsch in der LMP2 die schnellste Zeit

(Motorsport-Total.com) - Sophia Flörsch hat am Sonntag (07.11.2021) beim Rookietest der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Bahrain International Circuit ein Ausrufezeichen gesetzt. Am Steuer des Oreca07-Gibson der Meistermannschaft WRT fuhr die junge Deutsche die schnellste Zeit in der LMP2-Klasse.

Sophia Flörsch beim WEC-Rookietest 2021 in Bahrain

Sophia Flörsch war beim WEC-Rookietest in der LMP2 an der Spitze Zoom

Schon in der Vormittagssession war Flörsch mit 1:51.221 Minuten die schnellste aller Teilnehmenden. Am Nachmittag verbesserte sie ihre Zeit auf 1:50.870 Minuten, womit sie 0,441 Sekunden schneller als Jazeman Jaafar am Steuer des Jota-Oreca #28 war.

(Ergebnis Vormittagssession)
(Ergebnis Nachmittagssession)

Flörsch war nicht die einzige Dame, die beim Rookietest in der LMP2-Klasse aktiv war. Auch die zweimalige W-Serie-Meisterin Jamie Chadwick und ihre Rivalin Alice Powell kamen zum Einsatz - in Flörschs bisherigen Rennteam Richard Mille. Powell fehlten am Vormittag 2,357 Sekunden auf die Bestzeit von Flörsch. Chadwick, die das Auto am Nachmittag übernahm lag 2,798 Sekunden hinter der Deutschen.

Sebastien Ogier beim WEC-Rookietest 2021 in Bahrain

Sebastien Ogier fuhr erstmals das Hypercar von Toyota Zoom

Im Fokus stand beim Rookietest das Hypercar-Debüt des siebenmaligen Rallye-Weltmeisters Sebastien Ogier. Am Steuer des Toyota GR010 Hybrid fuhr der Franzose am Vormittag mit 1:50.647 Minute seine schnellste Zeit. Diese war 1,950 Sekunden langsamer als die Tagesbestzeit, die von Nicolas Lapierre im Alpine A480 gefahren wurde.

Am Nachmittag konzentrierte sich Ogier auf Longruns und fuhr dabei Stints von bis zu 20 Runden. Ogier beendet nach dieser Saison seine Vollzeit-Karriere in der Rallye-WM und liebäugelt mit einem Wechsel auf die Langstrecke, vor allem zu den 24 Stunden von Le Mans.

Einen weiteren bekannten (Nach-) Namen gab es im Feld der LMP2. Mit Sebastian Montoya gab der Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya sein Debüt im LMP2-Boliden. Bei DragonSpeed fuhr er dabei das Auto, welches sein Vater einen Tag zuvor noch beim Saisonfinale der WEC 2021 pilotiert hatte. Mit 1,375 Sekunden Rückstand auf die Klassen-Bestzeit von Flörsch fuhr der erst 16 Jahre alte Kolumbianer auf Rang drei.

Ein bekanntes Gesicht in einem ungewohnten Auto erblickte man in der GTE Am. Dort fuhr Robert Kubica, der in dieser Saison für WRT in der LMP2 gefahren war, den Ferrari 488 GTE #60 von IronLynx.

Mit eine Zeit von 1:58.632 Minuten war Kubica der zweitschnellste GTE-Am-Pilot. In der Zeitenliste tauchte er aber dennoch nur auf Rang vier auf, denn die ersten drei Plätze belegte Andrew Watson. Der Aston-Martin-Junior fuhr am Vormittag sowohl den Vantage #33 von TF Sport also auch das Werksauto #98 und die #777 von D'Station und war in allen drei Autos schneller als der Rest des GTE-Am-Feldes.

Ebenfalls in zwei Autos unterwegs war der Deutsche Laurents Hörr, der den Test auch als Belohnung für seinen Titelgewinn in der LMP3-Klasse der ELMS erhalten hatte. Der 24-Jährige fuhr bei AF Corse sowohl die #83 als auch die #54 und platzierte sich mit 1,303 Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von Watson im Mittelfeld der GTE-Am.

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