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WEC in Fuji: Anpassung an der EoT zwingt Toyota zu kürzeren Stints

Eigentlich sollten die LMP1-Boliden von Toyota in der WEC bis zu drei Runden länger fahren können als private LMP1-Teams - In Fuji geht dem Team der Vorteil verloren

(Motorsport-Total.com) - Die Equivalence of Technology (EoT) hebt den Vorteil von Toyota auf, in einem Rennen bis zu drei Runden mehr pro Stint fahren zu können als die privaten LMP1-Teams in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Für das Rennen in Fuji werden die beiden Hybrid-Prototypen der Japaner mit einer Gewichtserhöhung eingebremst. Gleich 26 Kilogramm Zusatzgewicht muss Toyota in seine Boliden einbauen.

Kazuki Nakajima, Fernando Alonso

Der LMP1-Bolide von Toyota verliert in Fuji seine Vorteile Zoom

Die Toyota-Boliden müssen in Fuji nach der Anpassung der EoT nun mindestens 904 Kilogramm wiegen. Die LMP1-Boliden ohne Hybridantrieb müssen hingegen weiterhin mindestens 818 Kilogramm (normaler Antrieb) und 833 Kilogramm (Turbo-Motoren) schwer sein. Zum ersten Mal in der WEC-Saison 2018 verliert Toyota außerdem den Vorteil, mindesten zwei Runden mehr pro Stint fahren zu können als die Privatiers.

In der GTE-Pro-Klasse soll die Balance of Perfomance (BoP) in Fuji erstmals automatisch angepasst werden. Es wurde abgewogen, die Anwendung des automatischen Systems in den November zu verschieben, da die Leistung des Aston Martin Vantage GTE und des Ferrari 488 GTE in Silverstone außerhalb der automatischen BoP verändert wurde. Grundlage dafür ist die sogenannte "black-ball-Regel".


WEC in Silverstone

Von den BoP-Änderungen profitiert der MTEK-BMW in Fuji am meisten. Der M8 GTE muss gleich 20 Kilogramm weniger wiegen als zuvor. Durch eine Änderung an der Drehzahl darf er außerdem mehr Leistung freisetzen. Den Fords von Ganassi werden hingegen 18 Kilogramm Zusatzgewicht aufgebrummt. Porsche muss nur zwei Kilogramm Extraballast in die Autos verladen. Die Luftmassenbegrenzer werden außerdem um 0,3 Millimeter verkleinert.

Aston Martin und Ferrari haben im Gegensatz zu den anderen Herstellern keinerlei Änderungen vornehmen müssen. Das automatisierte BoP-System basiert auf den Daten von zwei 6-Stunden-Rennen in der WEC. Die Grundlage der Änderungen in Fuji bilden damit die Rennen in Spa und Silverstone. Aston Martin und Ferrari werden erst in Schanghai im November neu bewertet, da nur Daten, die nach der black-ball-Regel gesammelt werden, genutzt werden.

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