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COVID-19-Verdacht bei der WEC: LMP2-Fahrer in Quarantäne

LMP2-Pilot Gabriel Aubry ist möglicherweise mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert - Der Verdacht hat Auswirkungen auf gleich zwei Teams

(Motorsport-Total.com) - Corona-Alarm im WEC-Fahrerlager: Beim französischen LMP2-Piloten Gabriel Aubry gibt es einen Verdacht auf COVID-19. Einer von zwei Tests, die am bisherigen Rennwochenende der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps vorgenommen wurden, lieferte ein mögliches positives Ergebnis.

Gabriel Aubry, Will Stevens

Bei einem Fahrer des LMP2-Teams Jackie Chan DC Racing besteht Verdacht auf COVID-19 Zoom

Aubry hat sich unverzüglich in Quarantäne begeben und nahm nicht am ersten Freien Training teil. Der Verdacht hat Auswirkungen auf zwei Mannschaften: Einmal sein derzeitiges Team Jota Sport, das unter der Bezeichnung "Jackie Chan DC Racing" an den Start geht. Er sollte sich das Cockpit ursprünglich mit Ho-Pin Tung und Will Stevens teilen.

Jota-Teamchef Sam Hignett zufolge gibt es bereits einen möglichen Ersatzfahrer, er nennt aber keinen Namen. Aubry hatte an der Strecke erst Kontakt zu drei Teammitgliedern, die sich ebenfalls in Quarantäne begeben haben.

Eine Teilnahme Jotas am Rennen ist allerdings möglich, der Oreca 07 hat am ersten Freien Training am späten Donnerstagnachmittag auch teilgenommen. Aubry hofft derweil, dass sich der Verdacht nicht bestätigt. Ein zweiter Test hatte ein negatives Ergebnis mit sich gebracht.

Simon Trummer, Gabriel Aubry

Aubry fuhr am vergangenen Wochenende für Algarve Pro Racing ELMS Zoom

Außerdem fuhr er am vergangenen Wochenende an gleicher Stelle in der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) für das Team Algarve Pro Racing, das seinerseits an diesem Wochenende einen Gaststart in der WEC unternimmt. Die Fahrer sind John Falb, Simon Trummer und Jon Lancaster.

Sollte sich der Verdacht bei Aubry bestätigen, müsste sich das gesamte Team in Quarantäne begeben. Der Oreca 07 nahm am ersten Freien Training nicht teil. Da die Temperaturen am heutigen Donnerstag deutlich höher liegen als an den kommenden Tagen und das nächste Training erst am Freitagmorgen stattfindet, ist der Zeitverlust verschmerzbar.

Die WEC tut alles, um eine Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auch innerhalb des Fahrerlagers zu unterbinden. So sind innerhalb des Fahrerlagers Kleingruppen gebildet worden, um möglichst wenig Kontakt untereinander zu haben.

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