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  • 11.04.2017 10:14

Techno-Classica 2017: Volkswagen zeigt Design-Ikonen

Ein Dutzend Autos und ihre Designer gabe einen Vorgeschmack auf die neue Ausstellung "Designikonen" im Wolfsburger Automuseum Zeithaus

(Motorsport-Total.com/Auto-Medienportal) - Unter dem Motto "Automobile und ihre Designer" präsentierte sich die Wolfsburger Autostadt auf der diesjährigen Techno-Classica vom 5. bis 9. April in Essen. Zwölf ausgewählte Meilensteine gaben den Gästen am Stand des automobilen Themenparks in der Halle 7.0 einen Vorgeschmack auf die neue Ausstellung "Designikonen" im Wolfsburger Automuseum Zeithaus.

Volkswagen Karmann-Ghia (1968)

Volkswagen Karmann-Ghia (1968) Zoom

Im Focus stand dabei der jeweilige Designer oder Karosseriekonstrukteur mit seinem Automobil. Während eines exklusiven Design-Talks hatten Messebesucher, die den "Happy View Day" am 5. April nutzten, ab 19 Uhr die Gelegenheit, bekannte Automobildesigner zu treffen.

Unter ihnen befand sich der Schöpfer des Porsche 924 und des BMW Z1, Harm Lagaay, der für das Design des Smart verantwortliche Johann Tomforde sowie Hartmut Warkuß, der mit dem Design des Audi Quattro und des Volkswagen Golf IV große Fußstapfen hinterließ. Die aktuelle Generation des Designs vertrat der heutige Audi-Chefdesigner Marc Lichte. Moderiert wurde die Runde am 5. April von Paolo Tumminelli, Buchautor und Professor an der International School of Design in Köln.

 Porsche 924 (1978)

Porsche 924 (1978) Zoom

Obgleich Automobildesigner früher den Karosseriekonstrukteuren nachgeordnet waren, entwickeln sie heute von Beginn an am Automobil mit. Mit ihrer Arbeit prägen sie sowohl Markenbild und Fahrzeuge als teilweise auch ganze Epochen und Stilrichtungen. Die Autostadt würdigte diese schöpferische Arbeit mit ihrer aktuellen Messeausstellung.

Zu den auf der Techno Classica gezeigten zwölf Designikonen zählte unter anderem der Volkswagen Karmann-Ghia von 1968. Mit diesem zeitlosen wie schönen Klassiker gelang dem Italiener Felice Mario Boano die Vereinigung scheinbarer Gegensätze. Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und das Lebensgefühl der italienischen oberen Zehntausend schlossen sich im Karmann-Ghia nicht mehr aus. Ein weiteres besonderes Exponat der kleinen Ausstellung in Essen war die weltweit erste Limousine mit Wankelmotor - der NSU Ro 80. Mit seinem wegweisenden und zeitlosen Design von Claus Luthe beeinflusst er bis heute zahlreiche Designergenerationen.

NSU Ro 80 (1969)

NSU Ro 80 (1969) Zoom

Unter der Devise "Die Autostadt unterwegs" zeigte die zweite Präsentation des automobilen Themenparks von VW die Aktivitäten außerhalb Wolfsburgs. Ebenfalls in der Halle 7.0 warteten dazu vier weitere Meilensteine auf die Messegäste. Als rollendes Museum bereichert ein Teil der Sammlung regelmäßig das Teilnehmerfeld von Oldtimer-Rallyes. Stellvertretend für dieses Engagement stehen ein Volkswagen Typ 1 (Käfer) von 1952, ein Typ 2 (Bulli) aus dem Baujahr 1956, ein Typ 3 (1600) aus dem Jahr 1969 sowie ein Typ 4 (411/412) von 1970.

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