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Gran Premio Nuvolari 2019

Die Gran Premio ist eine einzigartige Gelegenheit, legendäre Oldtimer, die die Geschichte des Motorsports weltweit geprägt haben, aus der Nähe zu betrachten.

(Motorsport-Total.com/Classic-Car.TV) - Die 29. Ausgabe des Gran Premio Nuvolari endete mit dem Triumph der Crew Nr. 72 von Mario Passanante und Raffaele De Alessandrini - F.M. Franciacorta Motori im Fiat 508 C von 1937.

Gran Premio Nuvolari 2019 Finale in Mantua

Volksfeststimmung in Mantua bei der diesjährigen Gran Premio Nuvolari Zoom

Die Besatzung, die den Wettbewerb schon während der beiden vorangegangenen Tage dominierte, bewies auch bei den letzten Sonderprüfungen großes Geschick und Können. Schon vor zehn Jahren, 2009, überquerte Mario Passanante mit demselben Auto die Ziellinie auf der Piazza Sordello als Erster.

"Besser geht es nicht, ich freue mich riesig! Ich habe bereits zweimal den Gran Premio Nuvolari gewonnen, 2008 und 2009, und dieses Jahr haben wir es endlich geschafft, den Erfolg zu wiederholen", erklärte Mario Passanante. "Wir sind Autoenthusiasten, und es ist von unschätzbarem Wert, ein Ereignis von diesem Niveauszu gewinnen, da es nicht einfach ist, ein 80 Jahre altes Auto für mehr als 1000 km zu managen. Ich habe dank meines Beifahrers Raffaella gewonnen."

Auf dem zweiten Platz schafften es Giovanni Moceri und Himara Bottini (Crew Nr. 94) im 1939 er Fiat 508 C. Moceri nicht, trotz einer hervorragenden Leistung ihren Erfolg vom letzten Jahr zu wiederholen. Auf den dritten Platz fuhr die Crew mit Andrea Vesco und Manuela Tanghetti (Nr. 34), mit einem Alfa Romeo 6C 1750 SS von 1929.

Die Gran Premio ist eine einzigartige Gelegenheit, legendäre Oldtimer, die die Geschichte des Motorsports weltweit geprägt haben, aus der Nähe zu betrachten. Diese Meisterwerke trafen sich jedes Jahr auf der Piazza Sordello zu einem der faszinierendsten Rennen der Welt. Der Mythos lebt jedes Jahr weiter dank der vielen Enthusiasten, die die Emotionen einer außergewöhnlichen Reise an Bord von echten historischen Meisterwerken der Mechanik und des Designs teilen.

Dieses Jahr verzeichnete die Rallye eine Rekordzahl an Teilnehmern: Über 300 Crews kamen aus Europa, Asien und Australien nach Mantua. 17 Länder waren vertreten: Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Holland, Polen, Tschechische Republik, Republik San Marino, Russland, Spanien und die Schweiz.

45 Autohersteller treten gegeneinander an: vom italienischen Alfa Romeo, Maserati, Fiat, Lancia, OM und Ferrari bis zum britischen Triumph, Jaguar, Aston Martin und Bentley; vom amerikanischen Chrysler und Chevrolet über den deutschen Mercedes, BMW und Porsche bis zum französischen "reinrassigen" Bugatti. 95 Vorkriegsautos nahmen an der Veranstaltung teil.

Bei der 29. Ausgabe begaben sich die mehr als 300 Besatzungen auf die neu gestaltete 1025 km lange Strecke:
- Erste Etappe: von Mantua nach Bologna durch den Gardasee, die Baldo-Berge und die Poebene.
- Zweite Etappe: von Bologna nach Rimini durch faszinierende Orte Mittelitaliens, die bekannten Appeninpässe von Raticosa und Futa sowie die außergewöhnlich schönen Städte Siena und Arezzo.
- Dritte Etappe: von Rimini nach Mantua, Faenza, das Autodrom von Imola Enzo und Dino Ferrari und Ferrara.

Die Veranstaltung zu Ehren von Tazio Nuvolari ist die zweite Etappe der "EpocaChampionship", der italienischen "Grandi Eventi" -Meisterschaft von Aci Sport, zu der auch die Coppa d'Oro delle Dolomiti (18.-21. Juli 2019), die Targa Florio (10.- 13. Oktober 2019) und die Coppa delle Alpi by 1000 Miglia (3.-8. Dezember 2019), gehören.

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