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VLN/NLS 2021 Lauf 8: Frikadelli-Pole in Blitz-Qualifying

In nur 45 Minuten wurde die Startreihenfolge für den 53. ADAC Barbarossapreis entschieden - Andlauer fährt Bestzeit, Code 60 verhindert Rekord von Krognes

(Motorsport-Total.com) - Die Eifel zeigt sich zum achten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, ehemals VLN) von ihrer wettertechnisch besten Seite. Trotzdem musste der Start des Zeittrainings zum 53. Barbarossapreis um 90 Minuten verschoben werden. Der morgendliche Nebel in der Eifel erzwang die Verspätung. (Livestream NLS8 2021)

Klaus Abbelen

Frikadelli Racing startet den achten NLS-Lauf von der Poleposition aus Zoom

In nur 45 Minuten wurde die Poleposition für das Rennen entschieden, das nun um 12:30 Uhr gestartet werden wird. Somit war klar, dass die Anfangsphase des Trainings entscheidend sein würde, weil danach mit Verkehr bis zum Ende zu rechnen war.

Andlauer bewerkstelligte im Frikadelli-Porsche #30 (Abbelen/Andlauer) eine Zeit von 7:53.542 Minuten, die für die Poleposition reichte. Auf die zweite Position kam Frank Stippler im Phoenix-Audi #5 (Stippler/V. Kolb).

Teambesitzer und Fahrer Klaus Abbelen ist begeistert: "Wir haben einen Riesenschritt nach vorn gemacht. Das war das beste Auto, das ich gefahren bin. Ich habe viel mehr Vertrauen beim Einlenken. Dann noch so ein schneller Mann wie Julien - da kann eigentlich nichts schiefgehen." Es ist Andlauers erste Poleposition auf der Nürburgring-Nordschleife. Für den Sieg wird das Fahrzeug aus der SP9 Pro-Am aber nicht in Frage kommen.

Der ersten Reihe aus dem Volkswagen-Konzern schließt sich ein Paket von drei BMW M6 GT3 an. Die BMW-Junioren stellten den RMG-BMW #44 (Harper/Hesse/Verhagen) auf die dritte Position, gefolgt von den Walkenhorst-M6 #35 (J. Müller/Fetzer/Neubauer; 4.) und #34 (Krognes/Pittard/Tuck; 5.).

Christian Krognes war gegen Ende der Session auf einer Wahnsinnsrunde unterwegs, die gut und gerne zu einer Zeit im Bereich von unter 7:50 Minuten hätte führen können. Eine Code 60 beendete die Rekordjagd. Er bestätigt, was alle Piloten sagen: "Die Strecke ist extrem schnell heute."

Sein Teamkollege David Pittard erklärt: "Der Nebel hat die Luft nahe am Boden komprimiert, sodass sie schön kühl geblieben ist. Das kommt unserem Paket sehr entgegen." Womöglich ist die Nürburgring-Szene hier unangenehmen Diskussionen noch einmal von der Schippe gesprungen.

Die Top 10 komplettieren der Huber-Porsche #25 (Thyssen/Neuffer/Menzel; 6.), der Car-Collection-Audi #23 (P. Kolb/Müller/Niederhauser; 7.), der Aston Martin #21 (Thiim/Martin; 8.), der Manthey-Porsche #911 (Ammermüller/Christensen; 9.) und der HRT-Mercedes #6 (Haupt/Metzger; 10.). Elf Fahrzeuge blieben unter der Marke von acht Minuten.

Der BMW M4 GT3 kam auf die zwölfte Startposition, die "Mamba" auf Position 14. Der neue Cup-Porsche der Generation 992 qualifizierte sich auf Platz 20. Das Rennen ab 12:30 Uhr geht über eine Distanz von vier Stunden.

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