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Neuer BMW M4 GT3: NLS-Renndebüt in der SPX-Klasse im Juni 2021 geplant

BMW möchte seinen neuen M4 GT3 bereits im Juni in der NLS auf dem Nürburgring im Rennen testen - Die ersten Testkilometer waren vielversprechend

(Motorsport-Total.com) - Wird der neue BMW M4 GT3 bereits am 26. Juni in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS; ehemals VLN) sein Renndebüt feiern? Das ist zumindest der Plan der Münchener, die bereits über 12.000 Testkilometer mit dem neuen Auto abgespult haben. Das Rennen im Frühsommer ist der vierte Lauf der NLS-Saison und der erste nach dem 24h-Stunden-Rennen in der Eifel.

BMW M4 GT3

Der neue BMW M4 GT3 soll bald in der Eifel debütieren Zoom

Das Auto würde in der SPX-Klasse an den Start gehen, die die Heimat für unhomologierte Autos auf dem Nürburgring bildet. Die Nordschleife ist wegen der Reifenregeln eine wichtige Messlatte für BMW. Der Hersteller möchte das Rennen nutzen, um für die Saison 2022 Pneus zur Verfügung zu haben, mit denen das neue Auto um den Gesamtsieg kämpfen kann.

Mike Krack, Leiter der Test- und Rennentwicklung bei BMW Motorsport sagt, dass das Auto bereits in der "finalen Phase" der Entwicklung sei und die Produktion der Autos bereits in wenigen Monaten beginnen könne. Gegenüber 'Sportscar365' sagt er: "Es gibt noch einige Probleme, die wir lösen müssen, aber deshalb gehen wir testen."

BMW M4 GT3

BMW plant außerdem ein Rennen in der GT-World-Challenge-Europe Zoom

Gerade auf der Langstrecke haben sich noch einige Schwächen offenbart, die jetzt ausgemerzt werden sollen. "Wir haben in der Vergangenheit viele Autos entwickelt, das ist normal. Es gibt keinen Grund zur Panik", so die klaren Worte von Krack. Der erste Renneinsatz auf dem Nürburgring ist für die letzte Entwicklungsphase wichtig.

"Man kann nicht einfach losgehen und die Nordschleife für eine Woche mieten", erklärt der BMW-Strippenzieher den Vorstoß, bereits im Juni mit dem M4 GT3 ins Renngeschehen eingreifen zu wollen. "Man fährt auch oft abseits der Rennlinie, weshalb das Auto gegen Gummireste und anderen Teilen auf der Strecke resistent sein muss. Es gibt also keinen besseren Test als ein Rennen auf der Nordschleife."

Außerdem soll das Auto im Laufe des Jahres auch in der GT-World-Challenge-Europe erste Rennkilometer machen, sollte die Entwicklung des M4 GT3 weiterhin nach Plan laufen. Vergangene Woche saßen die Werksfahrer Martin Tomczyk, Jens Klingmann und Nick Yelloy beim Test in Spanien am Steuer des Fahrzeugs. Augusto Farfus und Phillip Eng haben ebenfalls schon Erfahrungen im M4 GT3 gesammelt.

Das geplante GT-World-Challenge-Rennen dient dazu, für das Bathurst-Rennen 2022 in die Balance-of-Performance aufgenommen zu werden. "Deshalb müssen wir ein SRO-Rennen bestreiten", so Krack. "Vielleicht wird es das Rennen auf dem Nürburgring, aber das steht noch nicht fest. Es kann kein Bathurst im Jahr 2022 ohne den M4 geben."

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