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BMW M4 GT3 (2022) zeigt sich ungetarnt aus allen Perspektiven

BMW stellt bei der MotoGP in Spielberg seinen neuen Rennwagen erstmals aus allen Blickwinkeln vor: Der Sechszylinder-Bolide zeigt sich mit spektakulärem Bodykit

(Motorsport-Total.com) - Ja, die riesige Niere ist an Bord. Allerdings fällt sie in der Farbgebung, in der BMW seinen neuen M4 GT3 auf dem Red Bull Ring in Spielberg vorstellt, vergleichsweise dezent aus. Wobei "dezent" wohl das falsche Vokabular für den jüngsten GT3-Wurf aus München sein dürfte. Zumal natürlich auch die Niere in anderem Design noch deutlich schärfer hervorgehoben werden kann.

BMW M4 GT3

Der BMW M4 GT3 beerbt den M6 GT3 Zoom

Spektakuläre Rundungen zeichnen das Fahrzeug aus, das den M6 GT3 beerbt. Zwar ist der M4 kompakter als sein Vorgänger, trotzdem wirkt der Bolide wuchtig. Aber eben auch weniger klobig. Auffällig ist vor allem ein stark abfallendes Heck mit einem monumentalen Heckflügel, der selbst in der GT3-Welt, in der breite Theken Standard sind, für Aufsehen sorgen dürfte.

Der von der Seite betrachtet rundliche Vorderwagen erinnert ein wenig an den Vorvorläufer Z4 GT3, von dem viele Fans bis heute schwärmen. An der Frontstoßstange verzichtet BMW (noch?) auf Flicks, die man sich abfahren könnte. Am Heck ragt ein massiver Diffusor ins Freie.

Anlass für die Präsentation des M4 GT3 und des Basismodells M4 Coupe, das seinerseits erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird, ist das Titelsponsoring des MotoGP-Events auf dem Red Bull Ring seitens BMWs. Der M4 GT3 wird vom legendären Schnitzer-Team entwickelt und hat erst im Juli sein Rollout absolviert. Die offizielle Weltpremiere ist für den September angesetzt.

Endlich wieder Reihensechser!

Motorenseitig setzt der BMW M4 GT3 anders als seine V8-Vorgänger auf einen neu entwickelten Reihensechszylinder Twin Turbo. Es ist der erste GT3-Bolide von BMW überhaupt mit dem klassischen Motorenkonzept, das die Marke groß gemacht hat.


BMW M4 GT3 aus allen Perspektiven

BMW will sich wieder etwas mehr auf die Wurzeln besinnen: Die Turbotechnologie wird mit einem Hochdrehzahlkonzept kombiniert, verspricht die Presseaussendung aus München. Floskel oder Wahrheit? Das wird sich bei der ersten Soundprobe zeigen.

Auffällig ist, dass das gewaltige Auspuffrohr nur zur Beifahrerseite rausgeht. An gleicher Stelle befindet sich links lediglich ein Luftleitblech. Dass alle Zylinder nach rechts rausblasen, dürfte sich auf die Gewichtsverteilung auswirken. Da aber der Fahrer links sitzt, hat es eher ausgleichende Wirkung.

Wie beim M6 GT3 setzt man auf die "kurze" Lösung und schickt die Abgase direkt hinter dem rechten Vorderreifen ins Freie. Beim M8 GTE hat man vor Kurzen diese Lösung durch einen länger nach hinten gezogenen seitlichen Auspuff ersetzt.

BMW-Werksfahrer Philipp Eng sagt anlässlich der Präsentation: "Ich kann es nicht erwarten, damit in die Startaufstellung zu fahren. Der M4 GT3 wird bereits kommendes Jahr an seinem ersten Rennen teilnehmen und zeigen, wie er sich unter Wettbewerbsbedingungen schlägt. Ich bin mir sicher, dass er alles hat, was es braucht, um die lange und erfolgreiche Tradition der BMW-M-Modelle fortzuführen."

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