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Erster Sieg für den neuen BMW M6 GT3

Dreifacherfolg bei der Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring: Die werksunterstützten BMW-Teams waren beim dritten VLN-Lauf 2016 unschlagbar

(Motorsport-Total.com) - Seit Januar 2016 ist der BMW M6 GT3 als neues Aushängeschild von BMW im GT-Sport auf den Rennstrecken weltweit unterwegs - nun hat er gleich auf der Nürburgring Nordschleife seinen ersten Sieg gefeiert. Beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft überquerte das von Schubert Motorsport mit Werksunterstützung durch BMW Motorsport eingesetzte Fahrzeug mit der Startnummer 31 auf Position eins die Ziellinie.

Marco Wittmann

Der BMW M6 GT3 ist beim dritten VLN-Lauf zum Siegertyp gereift Zoom

BMW Motorsport Junior Jesse Krohn, der im Zeittraining die Pole-Position herausgefahren hatte, und seine Teamkollegen Jörg Müller und Marco Wittmann sorgten damit für eine erfolgreiche Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Gleichzeitig trugen sie sich als erste Sieger im BMW M6 GT3 in die Geschichtsbücher von BMW Motorsport ein.

Auch die Plätze zwei und drei gingen an den BMW M6 GT3. Das zweite von Schubert Motorsport eingesetzte Fahrzeug mit der Startnummer 39, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der BMW Group und der Marke BMW erstmals in einem speziellen Design am Start war, erreichte Rang zwei. Im Cockpit wechselten sich John Edwards, Lucas Luhr und Martin Tomczyk ab.

Den dritten Platz sicherte sich das Team von Walkenhorst Motorsport mit den Fahrern Tom Blomqvist, Victor Bouveng und Christian Krognes im Auto mit der Nummer 36. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 35 hatte nach einer Kollision im Zeittraining nicht am Rennen teilnehmen können.

Aufgrund der guten Ergebnisse in den Vorbereitungsrennen haben schon jetzt vier BMW M6 GT3 ihre Startplätze im Top-30-Qualifying für das 24-Stunden-Rennen sicher. Dies gilt sowohl für beide Fahrzeuge von Schubert Motorsport als auch für jeweils ein Auto von ROWE Racing und Walkenhorst Motorsport.

Stimmen zum dritten VLN-Rennen

Torsten Schubert (Teamchef Schubert Motorsport): "Dieser Sieg war der verdiente Lohn für die harte Arbeit meines Teams in den vergangenen Tagen. Wir haben alles gegeben, um die Fahrzeuge optimal auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten, und heute sind sie ohne Probleme gelaufen. Ich denke, es war gut auszutesten, welches Tempo wir im Renntrimm gehen können. Dass wir den ersten Sieg des BMW M6 GT3 einfahren konnten, ist eine besondere Ehre für uns."


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Jesse Krohn (Schubert Motorsport, Startnummer 31): "Mir war gar nicht bewusst, dass das der erste Sieg des BMW M6 GT3 überhaupt ist. Es ist großartig, ein Teil dieses Triumphs zu sein. Das macht mich sehr stolz. Ich hatte eine tolle Runde im Zeittraining, die zum Glück zur Pole-Position gereicht hat. Diese Leistung konnten wir dann auch im Rennen zeigen und den Sieg einfahren. Wir haben an diesem Wochenende all unsere gesteckten Ziele erreicht und uns bestmöglich auf das 24-Stunden-Rennen vorbereitet."


Fotos: VLN: 58. ADAC ACAS H&R-Cup


Martin Tomczyk (Schubert Motorsport, Startnummer 39): "Es ist immer großartig für einen Rennfahrer, auf dem Podium zu stehen - auch wenn das bei diesem Vorbereitungsrennen für uns nicht im Vordergrund stand. Wir wollten uns optimal auf den Saisonhöhepunkt in zwei Wochen vorbereiten. Dazu gehört für uns auch zu sehen, was das Fahrzeug leisten kann. Deshalb haben wir gezeigt, was mit dem BMW M6 GT3 möglich ist. Die Generalprobe ist für uns erfolgreich gelaufen. Jetzt sind wir gespannt, wo wir beim 24-Stunden-Rennen im Vergleich zu unseren Konkurrenten stehen."

Tom Blomqvist (Walkenhorst Motorsport, Startnummer 36): "Ein großes Kompliment an das Team Walkenhorst Motorsport. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht und es uns ermöglicht, bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen aufs Podium zu fahren. Glückwunsch auch an meine BMW Kollegen. Dieser Dreifachsieg ist ein großartiges Resultat. Für mich persönlich war es eine intensive Vorbereitung auf der Nordschleife. Sowohl die Rennen im BMW M6 GT3 als auch die Einsätze im BMW M235i Racing haben mir sehr dabei geholfen, mich ans Limit dieser Strecke heranzutasten."