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  • 12.11.2008 13:58

Audi: Vier Ringe - vier Siege

Audi kann sich 2008 selbst feiern - viermal gewannen die Ingolstädter einen wesentlichen Motorsporttitel, viel Unterstützung auch vom Vorstand

(Motorsport-Total.com) - Vier Ringe, vier Siege - Unter diesem Motto stand die Abschlussfeier im Audi Forum Neckarsulm, mit der sich Audi am Samstagabend bei seinen Teams und Fahrern für die erfolgreichste Motorsport-Saison in der Geschichte des Unternehmens bedankte. Der Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler und Michael Dick, Vorstand für Technische Entwicklung, unterstrichen dabei die Bedeutung des Motorsport-Engagements für die Marke.

Pirro Biela Ullrich Werner Le Mans

Erfolgreich: Le Mans war auch 2008 in fester Hand der Audi-Fraktion Zoom

"Die Triumphe auf der Rennstrecke lassen die vier Ringe glänzen", erklärte Stadler. "Wir sind stolz darauf, mit feinster Diesel-Technologie die 24 Stunden von Le Mans, die American Le Mans-Serie und die Le Mans-Serie gewonnen zu haben und mit dem Sieg in der DTM die Dynamik unseres erfolgreichsten Modells unterstrichen zu haben."#w1#

"Wir verfolgen im Vorstand ganz genau, was uns der Motorsport bringt", unterstrich Technikvorstand Dick. "Studien zeigen, dass das Image der Marke dann ganz oben ist, wenn wir im Motorsport am erfolgreichsten sind."

Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, der seit November 1993 Leiter von Audi Sport ist, gab den Dank des Vorstandes an seine Mitarbeiter und die Audi Teams weiter. "Sie haben in diesem Jahr Übermenschliches geleistet", betonte er. "Mit Joest und Champion Racing bei den Sportwagen und Abt Sportsline, Phoenix, Rosberg und Kolles als Partner-Teams in der DTM sind wir sehr gut aufgestellt. Wir spüren das Vertrauen, dass der Vorstand in uns gesetzt hat. Das ist der größte Motivator für uns, erfolgreich zu sein."

Neben den siegreichen Fahrern der Saison 2008 wurden in Neckarsulm auch Frank Biela und Emanuele Pirro für ihre besonderen Verdienste gewürdigt. Die beiden dienstältesten Audi Fahrer machen jüngeren Piloten Platz, kündigten jedoch an, Audi auch künftig verbunden bleiben zu wollen. "Beide haben der Marke Audi extrem viel gegeben. Dafür bedanke ich mich im Namen der Audi AG sehr herzlich", sagte Ullrich.

Le-Mans-Nachfolger gesucht

Frank Biela, Marco Werner, Emanuele Pirro

Frank Biela (li.) will noch die eine oder andere aktive Runde drehen Zoom

Ganz den Helm an den Nagel hängen wollen die beiden Routiniers nach 18 und 15 Jahren im Dienst aber nicht. "Wir sind gerade dabei, etwas auszuarbeiten, wo ich gerne dabei wäre", sagte Biela und meinte damit das neue Kundensportprojekt mit einer GT3-Version des Straßensportwagens R8, an deren Entwicklung Biela maßgeblich beteiligt war: "Noch ein bisschen zu fahren, wäre toll." Auch für Pirro wäre dort sicher hin und wieder noch ein Platz zu finden.

Mit dem Audi A4 DTM und dem Audi R10 TDI absolvierte Audi in der zurückliegenden Saison insgesamt 28 Werkseinsätze. Timo Scheider holte mit dem Audi Sport Team Abt Sportsline den Titel in der DTM. Alexandre Prémat, Mike Rockenfeller und das Audi Sport Team Joest gewannen die Le Mans-Serie in Europa, Lucas Luhr, Marco Werner und das Team von Dave Maraj die American Le Mans-Serie. Bei den 24 Stunden von Le Mans sorgten Dindo Capello, Tom Kristensen, Allan McNish und das Audi Sport Team Joest für den dritten Le Mans-Sieg des Audi R10 TDI in Folge.

Dabei waren alle Erfolge hart erkämpft. Der Titel in der DTM gegen Mercedes und die eigenen "Wetterfrösche", wie Dick selbstironisch zugab, der zweite Hattrick in Le Mans trotz eines eigentlich langsameren Autos mit perfekter Teamarbeit und fehlerfreien Fahrern gegen Peugeot.

"Unmögliches möglich zu machen, geht nur mit einem Audi", sagte der Italiener Rinaldo Capello, der gemeinsam mit dem Schotten Allan McNish und dem jetzt achtmaligen Le-Mans-Sieger Tom Kristensen aus Dänemark dafür sorgte, dass die Ingolstädter schon den zweiten Original-Pokal behalten durften.

Dafür muss man den Langstrecken-Klassiker von Le Mans dreimal in Folge mit dem gleichen Auto gewinnen, was nach dem R8 von 2000 bis 2002 jetzt mit dem R10 TDI von 2006 bis 2008 gelungen ist. Obwohl der R10 auch das Duo Premat/Rockenfeller zum Gesamtsieg in der LMS sowie Luhr/Werner zum Titel in der ALMS trug, arbeiten die Bayern bereits an einem Nachfolger, der 2009 den Erfolgsweg in Le Mans fortsetzen soll.

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