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JTG: Letzte Chance für Allmendinger?

Große Ziele für 2014: A.J. Allmendinger und Chevy-Power von Richard Childress Racing sollen JTG/Daugherty Racing aus dem Dornröschenschlaf wecken

(Motorsport-Total.com) - Es klingt ein wenig nach der allerletzten der letzten Chancen. A.J. Allmendinger wird in den kommenden beiden NASCAR-Jahren für das Team von JTG/Daugherty Racing fahren. Es ist die Mannschaft, die 1994 von Tad und Jodi Geschickter gegründet wurde. Seit Mitte 2008 ist der ehemalige NBA-Star Brad Daugherty als Teilhaber - und Sprachrohr nach außen - an Bord. Allmendinger löst Altmeister Bobby Labonte ab, dem es in den vergangenen drei Jahren nicht gelang, den JTG-Toyota mit der Startnummer 47 aus dem hinteren Mittelfeld nach vorne zu bringen.

AJ Allmendinger

JTG-Triumvirat: Tad Geschickter, A.J. Allmendinger und Brad Daugherty Zoom

Das ist Geschichte, nun soll alles anders werden. Nach einigen Toyota-Jahren setzt man ab sofort auf Childress-Power und eine ausgedehnte technische Zusammenarbeit. "Wir haben aus der Vergangenheit gelernt", sagt Daugherty. "Wenn man Erfolg haben will, dann braucht man starke Partner." Dies soll nun Childress gewährleisten, denn die technische Zusammenarbeit geht weit über einen normalen Kundendeal hinaus. Und: "RCR ist weit mehr etabliert als es Michael Waltrip Racing damals war."

Denn der JTG/Daugherty-Toyota war einige Zeit lang sozusagen das vierte Waltrip-Auto. Nachdem diese Zusammenarbeit aufgelöst wurde, versuchte man es anschließend auf eigenen Beinen, was aber in die Hose ging. Als kleines und unabhängiges Einwagenteam gab es vor allem mit dem neuen Gen6 große Probleme. Die bittere Quittung: Nur Rang 31 in der Ownerwertung 2013. "Jetzt glauben wir, dass wir einen großen Schritt nach vorne machen können", versichert Daugherty. "Wir fühlen uns als Top-20-Team."


NASCAR Media-Tour 2014

Dazu soll auch Neuzugang Allmendinger beitragen. Mit Red Bull, Richard Petty Motorsports und Team Penske erlebte der kleine Kalifornier seit 2007 eine wahre Odyssee, die im Sommer 2012 im Amphetamin-Vorfall gipfelte. "Damals hätte meine Karriere gut und gerne vorbei sein können", weiß Allmendinger. "Ich kann mich glücklich schätzen, dass mir Roger Penske bei den IndyCars und in der Nationwide-Serie die Stange gehalten hat. Auch meine Rennen mit James Finch (Phoenix Racing; Anm. d. Red.) haben mir beim Kontakt mit JTG geholfen."

Bobby Labonte

Bisher Mittelmaß: Der JTG/Daugherty-Toyota mit der Startnummer 47 Zoom

Hat er jetzt im zarten Alter von 33 Jahren seine sportliche Heimat gefunden? "Ich fühle mich hier sehr willkommen", sagt er. "Ich möchte hier eine ganze Zeit lang bleiben und dabei mithelfen, diese kleine Mannschaft in ein großes Rennteam umzuformen." Den Daytona-Test im Januar 2014 lies man aus. "Wir müssen unsere Ressourcen schon maximieren", sagt Allmendinger. "Aber wir bekommen ja Einblick in die Childress-Daten." Der JTG-Test soll in den kommenden Tagen in Nashville stattfinden.

Natürlich gibt es einen gemeinsamen Traum: Weder Allmendinger, noch JTG/Daugherty gelang bisher ein Rennsieg. "Klar ist so etwas das ultimative Ziel", gesteht Allmendinger. "Aber wir wissen auch, dass man nicht so einfach von P30 aus auf P1 durchstarten kann. Dass muss schon Schritt für Schritt gehen." Oder wie es Sprachrohr Daugherty deutlich formuliert: "Uns wurde in den vergangenen Jahren so oft in den Hintern getreten. Es ist höchste Zeit, endlich einmal zurückzutreten."

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