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  • 05.08.2020 · 11:26

Gaststart in Frankreich: Jonas Folger bereitet sich für IDM-Auftakt vor

In Magny-Cours tritt Jonas Folger in der französischen Superbike-Meisterschaft an und fährt zweimal auf das Podest - Ideale Vorbereitung für das erste IDM-Rennen

(Motorsport-Total.com) - Der Saisonstart der IDM ist für den 14. bis 16. August in den Niederlanden (Assen) geplant. Um sich für die ersten Rennen einzuschießen, absolvierte Jonas Folger einen Gaststart in der französischen Superbike-Meisterschaft. Am ersten August-Wochenende fand dieser Saisonauftakt in Magny-Cours statt.

Jonas Folger

Ungewohnte Startnummer: In Frankreich fuhr Folger nicht mit 94 Zoom

Folger war mit seiner Yamaha YZF R1 von MGM-Racing vor Ort. Obwohl es für ihn eine neue Strecke war, war der Deutsche sofort konkurrenzfähig. In beiden Läufen fuhr Folger als Dritter auf das Podest.

"Die Entscheidung des Teams nach Magny-Cours zu gehen, hat sich in allen Belangen gelohnt", zieht Folger ein positives Fazit. "Ich bin daher sehr froh, dass wir diesen Schritt unternommen haben."

"Es war nicht nur in Hinblick auf die Zukunft interessant, diese anspruchsvolle Strecke kennenzulernen. Hauptsächlich ging es darum, wieder in den Rennmodus eines Wochenendes zu kommen, also mit Freien Trainings, Qualifyings und den Rennen samt dazugehörigen Starts."

"Ein komplettes Rennwochenende hatte ich zuletzt vor fast einem Jahr. Außerdem war mir ein Zeitplan mit zwei Rennen an einem Wochenende bislang fremd. Es war also von A bis Z ein super Training für mich."

Jonas Folger

Jonas Folger (rechts) nahm aus Frankreich zwei Pokale mit Zoom

"Gleichzeitig war es für das gesamte Team die beste Vorbereitung für den IDM-Auftakt nächste Woche in Assen. Darüber hinaus war die Konkurrenz sehr stark. In dieser Meisterschaft sind einige starke Fahrer am Start, wir sind also gefordert worden."

Im ersten Rennen holte sich Valentin Debise (Kawasaki) knapp vor Mathieu Gines (Yamaha) den Sieg. Folger hatte als Dritter knapp sieben Sekunden Rückstand. Lauf zwei gewann Debise erneut vor Gines. Folgers Rückstand betrug rund sechs Sekunden.

"Im Gegensatz zu Deutschland haben Teams und Fahrer in dieser Serie freie Reifenwahl, es gibt keine Einheitsreifen wie in der IDM", nennt Folger einen wichtigen Unterschied. "Mit den Ergebnissen können wir zufrieden sein."

"Ohne vorherige Streckenkenntnisse zweimal als Dritter auf dem Podium zu landen, kann sich sehen lassen. Das vergangene Wochenende hat auf jeden Fall den Appetit auf den Saisonstart in der deutschen Meisterschaft und die bevorstehenden Aufgaben gewaltig gesteigert. Ich freue mich schon auf Assen, wenn es endlich wieder richtig ernst wird."

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