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Parkes & Laverty zieht es zu den Superbikes

Die beiden PBM-Fahrer Michael Laverty und Broc Parkes suchen nach Arbeitsplätzen für das nächste Jahr - Der Weg führt in die Superbike-WM oder die BSB

(Motorsport-Total.com) - Paul Bird wird sein MotoGP-Team mit Saisonende zusperren und seinen Fokus im Motorradrennsport komplett auf die Britische Superbike-Meisterschaft (BSB) legen. Auch eine Rückkehr in die Superbike-WM ist nicht angedacht. Bird fungierte bis Ende 2011 als Einsatzteam von Kawasaki, die Erfolge der "Grünen" stellten sich aber erst später ein. Als 2012 die CRT-Regel in der MotoGP eingeführt wurde, ergriff Bird die Chance und stieg in die MotoGP ein. Allerdings blieben Erfolge bisher aus. 2012 belegte PBM mit 35 Punkten WM-Endrang elf. 2012 wurden erstmals zwei Fahrer eingesetzt, doch es konnten nur elf Zähler gesammelt werden. Dadurch rutschte PBM auf WM-Position zwölf ab.

Broc Parkes

Der Australier Broc Parkes glänzte in Assen mit den starken elften Rang Zoom

Aktuell ist das Team mit neun Punkten WM-Elfter. Offen ist, wie es mit den beiden Fahrern im nächsten Jahr weitergeht. Michael Laverty und Broc Parkes stehen bei den Teamchefs für die verbliebenen freien Plätze nicht ganz oben auf der Liste. Beide wird es aller Voraussicht nach zurück zu den Superbikes ziehen. "Es gibt Gespräche in der Superbike-WM, aber es besteht in der BSB mehr Interesse an mir", wird Parkes von 'Crash.net' zitiert. "Ich glaube, dass ich dort gute Möglichkeiten habe."

"Im Moment glaube ich nicht, dass ich im Grand-Prix-Sport bleiben werde, aber wenn ich in der BSB oder in der Superbike-WM ein gutes Motorrad bekomme, dann ist das in Ordnung für mich", sieht Parkes seine Zukunft klar. "Im Moment kann ich nicht sagen, mit welchen Teams ich spreche, aber ich spreche mit mehreren Teams, sollte mir Birdy kein gutes Paket anbieten. Idealerweise möchte ich bei PBM bleiben." In der BSB zählt PBM zu den Topadressen. Shane "Shakey" Byrne führt die Meisterschaft aktuell mit seiner Kawasaki an.


Fotos: MotoGP in Silverstone, Girls


Auch bei Laverty gestaltet sich die Situation ähnlich wie bei Parkes. Als am vergangenen Wochenende die Superbike-WM in Jerez gastierte und die BSB im Donington Park fuhr, streckte Laverty die Fühler in beiden Serien für die Zukunft aus. "Seit der Sommerpause war ich an jedem Wochenende an Rennstrecken und führe Gespräche über die nächste Saison", bestätigt der Brite bei 'Crash.net'. "Ich war am Donnerstag und Freitag in Jerez und es besteht Interesse von einigen Superbike-Teams."

Michael Laverty

Auch Michael Laverty stellt sich auf den Abschied aus der MotoGP ein Zoom

"Am Samstag reiste ich dann zum Donington Park, und auch in der BSB besteht großes Interesse. Paul möchte für mich ein gutes Paket auf die Beine stellen. Ich bin aber in einer starken Position für das nächste Jahr. Unterschrieben ist aber noch nichts." Für Laverty und Parkes neigt sich die kurze MotoGP-Karriere dem Ende entgegen. Parkes absolviert seine Rookie-Saison und konnte einige Male mit starken Rundenzeiten aufhorchen lassen.

Vor allem im Flag-to-Flag-Rennen in Assen glänzte der Australier mit Platz elf. Laverty fährt seine zweite Saison in der Königsklasse und konnte in diesem Jahr lediglich in Indianapolis in die Punkteränge fahren. "Es ist natürlich enttäuschend, den Platz in der MotoGP zu verlieren, aber ohne finanziellem Background ist es sehr schwierig, hier zu bleiben", spricht Laverty die Realität an. "Es ist trotzdem schön zu sehen, dass in der Superbike-WM und in der BSB Interesse besteht. Es gibt Möglichkeiten auf gutes Equipment, um um die Meisterschaft kämpfen zu können."

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